Sterilisieren

Autoklaven-Serie mit Touchscreen

Die jüngste Generation von Systec-Autoklaven der H-Serie wurde technisch überarbeitet und ist mit einer neu entwickelten Touchscreen-Steuerung ausgestattet.

Die Systec H-Serie besteht aus von vorne beschickbaren, horizontalen Autoklaven in 16 Größen sowie den Systec H-Serie 2D Durchreiche-Autoklaven. © Systec

Diese Kombination soll wartungsfreundlichere Geräte sowie um bis zu 25 Prozent schnellere Autoklaviervorgänge bieten. Die H-Serie besteht aus von vorne beschickbaren, horizontalen Autoklaven in 16 Größen, mit einem Kammervolumen von 65 bis 1 580 Litern sowie 2D-Durchreiche-Autoklaven ab 90 bis 1 580 Liter. Diese Laborautoklaven verfügen über zwei Türen, womit sie für den platzsparenden, gasdichten Einbau in Trennwände geeignet sind. Durch die Isolierung aus Melaminharzschaum besteht keine Gefahr der Partikelabsonderung, so ist auch ein Einsatz unter Reinraumbedingungen möglich.

Darüber hinaus verfügen die neuen Autoklaven standardmäßig über einen Ethernet-Anschluss sowie optionale WLAN-Hardware, um die Aktualisierung, Fernwartung sowie Fernsteuerung der Geräte über ein Computernetzwerk zu optimieren. Ein integrierter USB-Anschluss erlaubt den automatisierten Export der Dokumentationsdaten im CSV- oder PDF-Format. Das Volumen des erweiterten internen Speichers macht die Aufbewahrung von Dokumentationsdaten von bis zu 10 Jahren möglich. Damit entfallen die sonst notwendigen separaten Programme zur Dokumentation und Archivierung. Mit dieser integrierten Dokumentationsfunktion erfüllt die neue Generation der Systec H-Serie automatisch einen Punkt der FDA-Richtlinie 21 CFR Teil 11. In diesem Zuge dienen weitere Funktionen der Serie der Erfüllung von regulatorischen Anforderungen aus der Pharma-Branche, wie etwa automatisch erzeugte, manipulationssichere Signaturen der erzeugten PDF- und CSV-Dateien sowie die Nachverfolgung aller Maßnahmen, Anpassungen und Alarme mittels AuditTrail.

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Die Tragrahmenkonstruktion sowie die Gehäuseverblendungen sind aus korrosionsbeständigem Edelstahl (AISI 304/1.4301) und deshalb einfach zu reinigen. Der Druckbehälter ist aus pharmazeutischem Edelstahl (AISI 316L/1.4404) und standardmäßig auf bis 4 bar/140 °C ausgelegt, der Temperatur- und Druckbereich kann auf 5 bar/150 °C erweitert werden. Optional sind bis zu 5 zusätzliche flexible PT-100 Temperatursensoren erhältlich. Jeder Sensor kann einzeln konfiguriert werden, um nur zu Dokumentationszwecken oder zu Dokumentationszwecken und Steuerung von Sterilisationsprozessen verwendet zu werden. Weiterhin können bis zu 100 Benutzer und Gruppen eingerichtet werden. Alle Benutzer oder Gruppen können dieselbe Programmliste oder eine einzelne Programmliste mit individuellen Programmen und Einstellungen verwenden.

Analytica (19.-22.10.2020):  Halle B1, Stand 326

Quelle: Systec

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