Aussichten 2014: vorsichtig positiv

IVD-Branchenbarometer

Der deutsche Markt für In-vitro-Diagnostika (IVD) ist im Jahr 2013 um 0,7 % auf insgesamt 2,126 Mrd. Euro leicht zurückgegangen. Zu diesem vorläufigen Ergebnis auf Basis der ersten drei Quartale kommt der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH), der die Hersteller von Labordiagnostik und Patientenselbsttests vertritt. Der VDGH stellte zugleich die Ergebnisse seiner aktuellen Branchenumfrage vor, mit der die Hersteller einen Ausblick auf 2014 geben. An der Befragung beteiligten sich 70 % der Mitgliedsunternehmen.

Europaweit erwirtschaftete die Diagnostika-Industrie im Jahr 2012 einen Umsatz von 10,7 Mrd. Euro. Deutschland ist mit einem Fünftel des Gesamtumsatzes der größte Markt in Europa, wobei der Kontinent mittlerweile ein deutlich geteiltes Bild zeigt: Während lediglich die kleineren Märkte in den skandinavischen Ländern noch wachsen und Großbritannien, Frankreich sowie Deutschland stagnieren, ist die Marktdynamik in allen südeuropäischen Märkten weiter rückläufig. Die vorläufigen Zahlen für 2013 lassen darauf schließen, dass das Marktwachstum der europäischen IVD-Industrie das zweite Jahr in Folge deutlich im Minus liegen wird.

"Die VDGH-Mitgliederbefragung zeigt, dass das IVD-Branchenbarometer für 2014 leicht nach oben ausschlägt. Die in Deutschland tätigen Unternehmen schauen mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft", sagte der VDGH-Vorstandsvorsitzende Matthias Borst.

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Die Innovationskraft der IVD-Branche wird durch die Befragungsergebnisse untermauert: Fast die Hälfte der Unternehmen (47,7 %) werden ihre Forschungsinvestitionen erhöhen, 43 % wollen das Volumen unverändert beibehalten. Mehr als ein Viertel der befragten Unternehmen (27,7 %) geben an, dass sie inzwischen Umsätze mit Tests aus dem Bereich Personalisierte Medizin erzielen. "Dies ist ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr", erklärte Borst.

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