Trends

Mehr Kunststoffverwertung

Erhebliche Unterschiede von Land zu Land

Es gibt jede Menge an Daten und Zahlen zur Verwertung von gebrauchten Kunststoffverpackungen in Europa, aber kaum vergleichende Analysen zum Abfallmanagement im zweitgrößten Marktsegment für Kunststoff, dem Bau. Um diese Lücke zu schließen, hat der paneuropäische Verband der Kunststofferzeuger PlasticsEurope eine Studie im Auftrag gegeben. Sie untersuchte das Abfallmanagement im Bausektor in den 27 EU-Staaten, Norwegen und der Schweiz.

Nun liegen die Ergebnisse vor. Demnach werden in den 29 untersuchten Ländern in Summe 56,2 % der Altkunststoffe aus Bauanwendungen verwertet, 20 % stofflich und 36,2 % energetisch. 2009 lag die Verwertungsrate noch bei nur 51,9 %. Die Studie zeigt auch, wie unterschiedlich die Verwertungsraten von Land zu Land sind. Musterknabe ist Deutschland: Hierzulande wurden im Untersuchungszeitraum 2010 mehr als 96 % der Bauabfälle verwertet. Völlig anders die Situation in Italien, Spanien oder Polen: Dort wird sehr wenig verwertet, es landeten mehr als 80 % der genannten Kunststoffabfälle auf der Deponie.

In weiteren Ländern ist das Bild durchaus differenziert. So hat Großbritannien zwar eine hohe Recyclingquote (31,5 %), deponiert wegen fehlender energetischer Verwertung aber dennoch rund zwei Drittel der Abfälle. Skandinavien wiederum legt den Fokus auf energetische Verwertung und erreicht eine Verwertungsquote über 80 %.

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