Montag 23.6.2014 - Dienstag 24.6.2014
Industrielle Anwendungen von Photopolymeren
- moderne Lichtquellen (LEDs, Diodenlaser, Festkörperlaser)
- Informationsaufzeichnung und -speicherung (Computer to Plate Systeme, Holographie)
- Lackanwendungen (Automobilbau, Funktionskleber, Versiegelungen, Drucken)
- Strukturierung und 3D Druck
- Photoplymere in der Medizintechnik
Die Teilnehmer erlernen aus praxisbezogener Sicht die Zusammenhänge zwischen Photoinitiierung und gängigen Lichtquellen für Photopolymere. Es werden Kenntnisse der radikalischen und kationischen Vernetzung bei Initiierung im UV, sichtbaren und NIR-Spektralbereich vermittelt. Dabei erkennen die Teilnehmer die Zusammenhänge zwischen den Wirkungsprinzipien von Photoinitiatorsystemen und den Monomer-/Bindemittelgemischen. Der Einfluss von Additiven auf die Empfindlichkeit wird diskutiert. Die Kenntnisse werden auf Systeme aus der Praxis mit Beispielen aus der Patentliteratur übertragen.
Moderne Photopolymermaterialien erfordern Kenntnisse über die Wechselwirkung von traditionellen und modernen Lichtquellen mit Photoinitiatorsystemen, die Radikale, Kationen oder beide Spezies bilden. Dabei werden ausgewählte industrielle Anwendungen für funktionalisierte Monomere und Bindemittel vorgestellt.
Schwerpunkte:
- Möglichkeiten zur quantitativen Beschreibung der photoinduzierten Vernetzung
- Moderne (LEDs, Diodenlaser) und klassische Lichtquellen (Hg Lampen) zur photoinduzierten Vernetzung von praxisrelevanten Systemen
- Wirkungsweise ausgewählter Photoinitiatorsysteme
- Aufbau von ultraschnellen Photopolymeren
- Duale Systeme
- Struktureller Aufbau effizienter Monomere und Bindemittel
- Wirkungsweise von Zusatzstoffen (UV-Schutz, Pigmente, Inhibitoren)
- Funktionsweise von Photopolymeren in der Informationsaufzeichnung, der 3D-Prototypenfabrikation, bei Klebe- und Dentalmaterialien und in Lacken
- Tiefenhärtung
- Dunkelstabilität von Photopolymersystemen
Zielgruppen: Chemiker und Physiker, die in Forschung und Entwicklung, Qualitätssicherung oder Produktion tätig sind, z.B. die Lackindustrie (u.a. Möbel, Auto, Versiegelungen, Elektronik), die Konsumgüterindustrie (Kleber), die Druckindustrie (u.a. CtPSysteme, UV-Druck), der medizinische Bereich (u.a. 3D Prototypen, Dentalmaterialien) oder auch die Informationsspeicherung (u.a. Lithographie, Holographie)
Teilnahmegebühr: 970,00 Euro
Veranstalter:
GESELLSCHAFT DEUTSCHER CHEMIKER e.V. (GDCh)
Fortbildung
Postfach 90 04 40
60444 Frankfurt am Main
E-Mail: [email protected]
http://www.gdch.de
- Termininformationen:
- Montag 23.6.2014 - Dienstag 24.6.2014
- Ort:
- Frankfurt am Main
