Donnerstag 3.11.2016

Störungsbedingte Stoff- und Energiefreisetzungen in der Prozessindustrie

Das Ziel der Sicherheitstechnik in der stoff- und energieumwandelnden Industrie ist es, Strategien zur nachhaltigen Wertschöpfung und Zukunftssicherung zu entwickeln, wobei das Risiko für die Umgebung durch Betriebsstörungen im Verhältnis zum Nutzen auf ein gesellschaftlich akzeptiertes Maß reduziert wird.

Bei der Produktion und Verarbeitung, der Lagerung sowie beim Umschlag und Transport von Gefahrstoffen in verfahrens­technischen Anlagen kann es zu störungsbedingten Stoff- und Energiefreisetzungen kommen, wobei die austretende Stoffmenge insbesondere von der Freisetzungsart und vom Stoffzustand abhängig ist. Die wichtigsten in der Praxis vorkommenden Freiset­zungsvorgänge sind die kontinuierliche und spontane Freisetzung von Gasen, kalt- oder druckverflüssigten Gasen, Flüssigkeiten, Aerosolen, Stäuben und Feststoffen, sowie Brände und Explosionen. Für akute Frei­setzungen (s. VDI-Richtlinie 3783 Blatt 4) sowie für angenommene Freisetzungs­szenarien in die Atmosphäre werden geeignete Ver­fahren zur Abschätzung von Quelltermen bzw. Freisetzungsraten benötigt. Diese Quellterme sind gleichzeitig die Grundlage für die Ausbreitungsrechnung luftgetragener Stoffe in der Atmosphäre.

Veranstalter:

DECHEMA-Forschungsinstitut
Theodor-Heuss-Allee 25
60486 Frankfurt am Main
Telefon: 069/7564-337
http://www.dechema.de

Termininformationen:
Donnerstag 3.11.2016
Ort:
Frankfurt am Main