HPLC-Säule MultoHigh-Bio

200 Å Porengröße optimiert Peptidtrennung

Die Forderung auf eine effektive HPLC-Trennung von synthetischen Peptiden wird heutzutage immer wichtiger. Zur Trennung dieser Peptide und anderer Biomolekühle werden meist Trennphasen auf Basis von Kieselgel eingesetzt, bei denen durch Anbinden von linearen Kohlenwasserstoffketten eine hydrophobe Oberfläche erzeugt wird. Da der weitaus größte Teil der interaktiven Oberfläche innerhalb der Poren der Kieselmatrix liegt, spielt die Porengröße bei der Trennung von Biopolymeren eine bedeutende Rolle.

Tendenziell werden sehr kleine und hydrophile Peptide auf engporigen C18-Phasen, Proteine bis MW 5000 auf C18-Phasen mit größerem Porendurchmesser und Proteine mit >5 kDa auf großporigen C4-Phasen getrennt. Eine Porengröße von 100 Å, wie sie bei kleinen Molekülen üblich ist, lässt sich ohne Nachteile nur bis zu MW 2000 einsetzen. Der Anwender kann auch mit einer Porengröße von 300 Å arbeiten – nur da verliert man zuviel Trennleistung, während für mittelgroße Peptide die 100-Å-Phasen oft zu klein sind. Anders ausgedrückt, sie diffundieren nicht komplett in die Oberfläche, weil sie einfach zu groß sind, und auch hier verliert man wieder an Trennleistung – von den „unschönen“ Peaks in diesem Bereich ganz zu schweigen.

Die Problemlösung ist die MultoHigh-Bio-HPLC-Säule mit einer Porengröße von 200 Å. Sie ist prädestiniert für die Peptid-Analytik, weil die Porengröße an die Molekülgröße in einem Bereich zwischen 1000 und 10000 MG optimal angepasst wurde.

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