Pfeiffer Vacuum feiert 125-jähriges Jubiläum

Ein Tag in der Heimat des Vakuums

Rund 70 internationale Kunden von Pfeiffer Vacuum folgten der Einladung zur Jubiläumsfeier anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Unternehmens.

Manfred Bender, Vorstandsvorsitzender von Pfeiffer Vacuum, begrüßte die Gäste: „Seit nunmehr 125 Jahren steht der Name Pfeiffer Vacuum für hochwertige Vakuumtechnik, ein umfassendes Komplettangebot in höchster Qualität und erstklassigen Service. Dank der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und der kontinuierlichen Ausrichtung an ihren Bedürfnissen optimieren und erweitern wir unser Portfolio ständig. So können wir unseren Kunden auch in Zukunft immer die beste Lösung für jede Anwendung bieten.“

Manfred Bender, Vorstandsvorsitzender von Pfeiffer Vacuum, begrüßte die Gäste: „Seit nunmehr 125 Jahren steht der Name Pfeiffer Vacuum für hochwertige Vakuumtechnik, ein umfassendes Komplettangebot in höchster Qualität und erstklassigen Service. Dank der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und der kontinuierlichen Ausrichtung an ihren Bedürfnissen optimieren und erweitern wir unser Portfolio ständig. So können wir unseren Kunden auch in Zukunft immer die beste Lösung für jede Anwendung bieten.“

Zu den Highlights des Events zählte der Vortrag der Physikerin und Juniorprofessorin Dr. Tetyana Galatyuk. Der Röntgenpreisträgerin ist es gelungen, das Rätsel um das sogenannte „DLS (Di-Lepton Spectrometer) Puzzle“ zu lösen. Dr. Galatyuk nahm Bezug auf den danach folgenden Vortrag des Astronauten Dr. Ulf Merbold und stellte die Erzeugung eines „kleinen Kosmos“ im Labor vor. Sie zeigte, wie dabei Schwerionenstöße zum Einsatz kommen.

Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag von Dr. Ulf Merbold, der in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt stattfand. Dr. Merbold kann auf drei Missionen mit insgesamt 55 Tagen im Weltall zurückblicken. Er entführte die Besucher in die unendlichen Weiten des Weltraums. Auch der anschließende Rundgang „125 Schritte durch die Fertigung“ fand großen Anklang bei den Besuchern.

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Von links: Dr. Matthias Wiemer, Mitglied des Vorstands, Juniorprofessorin Dr. Tetyana Galatyuk, Dr. Ulf Merbold und Manfred Bender, Vorstandsvorsitzender.

Historie
Arthur Pfeiffer gründete das Unternehmen 1890 in Wetzlar und etablierte es zunächst als feste Größe in der Herstellung von Fernzündern für Gaslaternen. Mit dem weltweiten Siegeszug elektrischer Glühlampen erfolgte dann die Neuausrichtung der Produktion auf diese innovative Beleuchtungstechnologie und die damit verbundenen vakuumtechnischen Lösungen. Im Laufe der Jahre erkannte der Unternehmensgründer die ständig wachsende Bedeutung von Vakuumtechnologie für verschiedene Industrie- und Forschungszweige und verlagerte den Tätigkeitsschwerpunkt seiner Firma.

In den folgenden Jahrzehnten prägte Pfeiffer Vacuum die Vakuumtechnik entscheidend. Bedeutendster Meilenstein war die Erfindung der Turbomolekularpumpe in 1958. Sie revolutionierte die Branche, da sie als erste Pumpe überhaupt ölfreies Vakuum erzeugte – damals die Grundlage für eine Vielzahl neuer Anwendungsgebiete.

Mit dem Fortschritt moderner Technologien und den Erkenntnissen aus Forschung und Entwicklung wurden die Vakuumanwendungen vielfältiger und anspruchsvoller. Pfeiffer Vacuum stellte sich dementsprechend immer breiter auf und etablierte sich mit der Übernahme von adixen Vacuum Products und Trinos Vakuum-Systeme im Jahr 2010 als Anbieter kompletter Vakuumlösungen. Das Leistungsportfolio reicht heute von Vakuumpumpen und Lecksuchern über Mess- und Analysengeräte bis hin zu Vakuumkammern sowie kompletten Systemen. Zudem beinhaltet es ein breitgefächertes Service- und Beratungsangebot.

1958: Erfindung der Turbopumpe durch Pfeiffer Vacuum.

Vakuumtechnik im Alltag
Pünktlich zum Jubiläumsjahr präsentiert Pfeiffer Vacuum neben einer neuen Online-Erlebniswelt zu seinen Vakuumlösungen (www.pfeiffer-vacuum-solutions.de) eine Reihe neuer Produkte. Die Produkte des Unternehmens kommen in Fertigungsprozessen zum Einsatz, deren Endprodukte das tägliche Leben beeinflussen. Vakuumtechnik ist im Alltag allgegenwärtig – oft ohne dass die Endanwender es wissen.

Brillengläser werden zum Beispiel unter Vakuum beschichtet. Hierzu werden Vor- und Turbopumpen, Lecksucher und Messgeräte aus dem Hause Pfeiffer Vacuum verwendet. Die Beschichtung schützt vor Kratzern und Verschmutzung, sorgt für klare Sicht und Entspiegelung.

Auch in der Lebensmittelproduktion spielen Pfeiffer Vacuum Lösungen eine entscheidende Rolle. Ohne sie könnten keine unter Vakuum gefriergetrockneten Produkte wie Instantkaffee oder Milchpulver hergestellt werden. Und die Vakuumbeschichtung von Verpackungen für Chips und andere Nahrungsmittel wäre nicht möglich ‒ was eine sehr viel geringere Haltbarkeit bedeuten würde.

Fertigung von Turbopumpen bei Pfeiffer Vacuum.

Smartphones, Tablets und PCs würden ohne die unter Vakuum im Reinraum hergestellten Speicherchips nicht arbeiten. Autos hätten keine sicheren Airbags, Felgen oder Tanks sowie keine Klimaleitungen, denn diese werden mit Vakuumsystemen und Helium-Lecksuchern auf Dichtheit geprüft.

Um die Eigenschaften dieser großen und kleinen Annehmlichkeiten des täglichen Lebens weiterhin optimieren zu können, startet Pfeiffer Vacuum mit vielen Produkt- und Entwicklungsideen in die Zukunft.

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