
DNA-Sequenzierung (www.labo.de)
Genome aus ihren Puzzleteilen wieder zusammensetzen
Ein Forscherteam des Friedrich-Miescher-Labors für biologische Arbeitsgruppen hat eine Methode zur DNA-Sequenzierung entwickelt, die schnelles und effizientes Aufspüren von genetischer Information ermöglicht. Das Verfahren macht es Forschenden möglich, schnell und präzise Genomdaten rückzuverfolgen und abzugleichen.

„1001 Genome“-Forschungsprojekt (www.labo.de)
Der Neandertaler unter den Pflanzen
Die unscheinbare, aber extrem anpassungsfähige Pflanze Arabidopsis thaliana hat im Verhältnis mehr genetische Varianten als der Mensch. Das ist eines der Ergebnisse des seit 2008 laufenden internationalen „1001 Genome“-Forschungsprojekts.

Simulation von Netzwerken (www.labo.de)
Software hilft Embryonalentwicklung zu entschlüsseln
Wenn neues Leben entsteht, wird aus einem winzigen Haufen identischer Zellen ein ausgewachsener Organismus mit verschiedenen Körperteilen.

Prof. Christiane Nüsslein-Volhard erhält... (www.labo.de)
ERC Advanced Grant für Tübinger Nobelpreisträgerin
Christiane Nüsslein-Volhard erhält den begehrten Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Damit stehen ihr über einen Zeitraum von 5 Jahren 2,2 Mio. Euro zur Verfügung.

Zelluläre Signalverarbeitung (www.labo.de)
Neue Wege entdeckt
Zellen sind von einer Membran umgeben, mit der sie sich nach außen von anderen Zellen und der Umwelt abgrenzen. Um Informationen über diese Zellmembran zu transportieren, besitzen sie Kommunikationssysteme.

Entwicklungsbiologie (www.labo.de)
Fadenwürmer - Paarung verlängert Lebensdauer der Weibchen
Fadenwürmer wie Pristionchus pflanzen sich auf unterschiedliche Weise fort: Bei den meisten Wurmarten gibt es Männchen und Weibchen, aber bei einigen andern können die Weibchen Spermien produzieren sich selbst befruchten.

Proteinevolution (www.labo.de)
Ein Wortschatz aus ursprünglichen Peptiden
Max-Planck-Wissenschaftler identifizieren Fragmente von Proteinen, die schon vor Milliarden Jahren existiert haben. Proteine und Sprache haben einige Gemeinsamkeiten - bei beiden ergibt sich eine Bedeutung erst über die richtige Anordnung ihrer Grundbausteine.

Wie Nervenzellen miteinander kommunizieren (www.labo.de)
Neue Visualisierungsmethode mit Goldpartikeln
Dr. Gáspár Jékely und sein Team vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie haben siGOLD entwickelt, ein Verfahren, das eine dreidimensionale Rekonstruktion verschiedener Nervenzellen und ihrer Kommunikation im Zellverbund ermöglicht.

Dynamik der HI-Viren (www.labo.de)
Evolution im Zeitraffer
HIV verändert sich rasant und bildet nach einer Infektion unzählige Virus-Varianten im Patienten. Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe von Dr. Neher haben in Kooperation mit Arbeitsgruppen aus Stockholm die Evolution von HI-Viren analysiert.

Pflanzen verteidigen sich mit... (www.labo.de)
Auch für Medizin interessant
Ein Forscherteam, darunter Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, konnte jetzt zeigen, dass einige von Pflanzen abgegebenen Stoffe beim Kampf gegen Nachbarpflanzen gezielt Eingriffe in die Struktur des Erbguts vermitteln und so deren Wachstum stoppen.

Leopoldina zeichnet den Pflanzengenetiker Detlef Weigel aus
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zeichnet Detlef Weigel, mit der Mendel-Medaille aus. Damit würdigt die Akademie die herausragende wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Entwicklungs- und Evolutionsbiologie.

Wehrhaftigkeit hat auch für Pflanzen ihren Preis
Pflanzen müssen sich permanent mit einer Vielzahl von Krankheitserregern auseinandersetzen. Um im Kampf gegen Pilze, Bakterien, Viren und andere Feinde zu bestehen, haben sie im Laufe der Evolution ein komplexes und effektives Immunsystem entwickelt.

Evolution ist berechenbar (www.labo.de)
Programm sagt die Entwicklung von Grippeviren voraus
Prognosen über die künftige Evolution von Organismen waren lange Zeit pure Spekulation. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen haben zusammen mit Forschern aus Cambridge und Santa Barbara, USA, einen Rechenalgorithmus entwickelt, der die Entwicklung von sich asexuell vermehrenden Organismen wie Viren oder Krebszellen berechnen kann.

Entwicklungsbiologie (www.labo.de)
Protein-Evolution folgt dem Baukastenprinzip
Proteine verleihen der Zelle Form und Stabilität, halten den Stoffwechsel am Laufen und übertragen Signale. Damit sie diese mannigfaltigen Aufgaben ausüben können, besitzen sie komplexe dreidimensionale Formen.

Blick ins Auge der Evolution (www.labo.de)
Max-Planck-Forscher untersuchen das Sehsystem mariner Borstenwürmer
Die Larven des marinen Borstenwurms Platynereis dumerilii orientieren sich am Licht. In ihren ersten Lebenstagen schwimmen sie ins Helle, um sich mit oberflächennahen Meeresströmungen zu verbreiten. Später wenden sie sich vom Licht ab: Sie schwimmen zum Meeresgrund, wo sie zu erwachsenen Borstenwürmern heranreifen.

