Schlauchpumpen-Serien IP/IPC

Für Fließraten von 4 µl/min bis 44 ml/min

Die mikroprozessorgesteuerten Schlauchpumpen der Serien IP und IPC ziehen und fördern mit der Auflösung 0,1 % eine feine Einstellung der Drehzahl für Fließraten von 0,004…44 ml/min. Mit diesem Fließraten-Spektrum deckt diese Schlauchpumpe bei einem niedrigen Drehzahlbereich bis 45 min-1 ein weites Anwendungsfeld ab. Der üblichen Schlauchabnutzung gibt diese Pumpe eine klare Absage, denn diese IP/IPC-Serien arbeiten mit einem Planetenantrieb. Das Besondere dabei ist ein Rollenkopf, der beispielsweise 8 Rollen für 8 Schläuche antreibt. Dabei wird jede Edelstahlrolle über ein Zahnrad angetrieben, d. h. jede Rolle dreht sich noch mal mit auf dem Rotor. Und genau durch dieses Mitdrehen wird natürlich die Belastung auf den Schlauch nicht so hoch, was wiederum zu einer geringen Schlauchabnutzung führt.

Die Serie IPC hat darüber hinaus programmier- und kalibrierbare Pump- und Dosierfunktionen, die von einem PC ansteuerbar sind. Zu diesen Pumpen sind auch LabView-Treiber erhältlich. Das häufig erforderliche Entspannen der Mehrkanalpumpe mit den Schlauchkassetten (eine Erfindung von ISMATEC®), speziell bei Prozessunterbrechungen, wird hier durch Umschalten in den Standby-Betrieb vermieden. Die Pumpe bleibt in Betrieb und pumpt mit 1 % der maximalen Fließrate, also ganz, ganz langsam. Damit treten keine lokalen Schlauchdeformierungen auf und über Nacht können die Leitungen nicht verstopfen. Die IP/IPCs haben außerdem Kassetten mit automatischem Anpressdruck Click’n’go für 2-Stopperschläuche. Anwendungen dieser Pumpen gehen von Tabletten-Dissolutions-Systemen im Pharmabereich bis zu Wasseruntersuchungen – also überall dort, wo Medien, auch aggressiver Natur, in bis zu 24 Schläuchen (8 – 12 – 16 – 24 Kanäle) unabhängig voneinander von A nach B präzise befördert werden sollen.

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