Rotationsrheometer ARES G2

Mit separater Deformations- und Spannungsmessung

Wer heute rheologische Eigenschaften erfassen will, kommt in vielen Fällen mit der Vorgabe der Spannung und der Messung der Deformation allein zu keinen zufriedenstellenden Ergebnissen. Zu optimalen Resultaten kommt der Anwender erst, wenn die zweite physikalische Größe, das Drehmoment, unabhängig von der Winkelposition (-geschwindigkeit) erfasst wird. Dies kann das vor kurzem neu eingeführte und nachfolgend beschriebene deformationsgesteuerte Rotationsrheometer ARES G2 leisten, denn es basiert auf dem Prinzip von getrennter Deformations- und Drehmomentmessung.

Die zwei physikalischen Größen zur Bestimmung der rheologischen Eigenschaften, Deformation und Spannung, werden direkt im Rheometer erfasst. Dadurch werden Trägheitseinflüsse fast vollständig ausgeschaltet und die durch das Messsystem bedingte Korrekturen weitgehend überflüssig.

Der Frequenzbereich des Drehmomentaufnehmers wurde auf 100 Hz nach oben und der Drehmomentbereich nach unten auf 50 nN·m erweitert. Der Antriebsmotor ist luftgelagert und mit einem optischen Winkelaufnehmer versehen worden. Sowohl zeitabhängige als auch Oszillationsmessungen sind jetzt positionsunabhängig und somit können verschiedene Versuchsmoden nahtlos kombiniert werden.

Die Anwendungsmöglichkeiten des ARES-G2 wurden durch die Einführung von spannungsgesteuerten Versuchsabläufen (Kriechversuch und Spannungsrampen) und der Erfassung und Auswertung von nichtlinearen (LAOS – Large Amplitude Oscillation Strain) Oszillationsmessungen erweitert. Die Auswertung der nichtlinearen Oszillationsmessungen wurde in die bekannten Versuchsmoden der linearen Oszillationsmessungen (Frequenz-, Zeit- und Amplituden-Durchläufe) integriert. Dazu wurde die Korrelationsmethode, welche sich bisher auf die Aufnahme der elastischen und viskosen Deformationsanteile auf die Frequenz der Anregungsschwingung beschränkt hat, auf die Aufnahme von Beiträgen bis zur neunten harmonischen Frequenz erweitert.

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