Harald Rose-Preis neu gestiftet

Auszeichnung erinnert an Pionier der Elektronenmikroskopie

Mit dem neu gestifteten Harald Rose-Preis werden künftig jährlich hervorragende Studierende der Universitäten Darmstadt oder Ulm ausgezeichnet. Er erinnert an die wissenschaftlichen Errungenschaften bei der Entwicklung der Elektronenmikroskopie von Prof. Dr. Harald Rose, der jüngst seinen 80. Geburtstag feierte.

Urkundenübergabe anlässlich der Stiftung des Harald Rose-Preises (von links): Vizepräsident Axel Groß der Uni Ulm, TU-Kanzler Manfred Efinger, Harald Rose, Max Haider und Joachim Zach. (Bild: Ute Kaiser)

Für den Harald Rose-Preis stiftete die Firma CEOS GmbH, gegründet von zwei Doktoranden Roses, 30000 Euro. Der Preis wird jährlich im Wechsel an der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Ulm, den früheren Wirkungsstätten von Harald Rose, vergeben. Ausgezeichnet werden hervorragende Masterarbeiten aus den Bereichen Bildgebende oder Analytische Verfahren, Angewandte Physik, Materialwissenschaft oder Chemie, die einen Bezug zur Elektronenmikroskopie haben. Die Preisträger und Preisträgerinnen erhalten jeweils 3000 Euro.

Dem Darmstädter Physiker Harald Rose gelang Ende der 1980er Jahre der Geniestreich, Atome für Elektronenmikroskope sichtbar zu machen. Bis dahin waren die unvorstellbar winzigen Bausteine der Materie unsichtbar geblieben. Rose entwarf eine Art Brille für das Elektronenmikroskop, die Elektronenstrahlen auf die richtige Bahn lenkten. Mit seinen Kollegen Maximilian Haider und Knut Urban verwirklichte Rose sein Konzept. Die drei bekamen 2011 dafür den Wolf-Preis, der unter Physikern so angesehen ist wie der Nobelpreis.

Der neu gestiftete Harald Rose-Preis erinnert an Roses wissenschaftliches Werk. Er wird erstmals im Herbst 2015 an der TU Darmstadt verliehen.

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