Abschlussbericht

Statusseminar Pyrrolizidinalkaloide in Tee und Honig

Seit längerer Zeit stehen die beim Verbraucher beliebten und geschätzten Lebensmittel Tee und Honig im Focus des medialen Interesses bedingt durch die Publizierung von Daten des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR). In den Untersuchungen wurden pflanzentypische Inhaltsstoffe (Pyrrolizidinalkaloide) bestimmt, die die Gesundheit des Verbrauchers beeinträchtigen können.

Aus diesem Anlass fand am 26. Februar 2014 ein Statusseminar des Institutes Kirchhoff Berlin GmbH zu Pyrrolizidinalkaloiden in Tee und Honig mit Referenten aus Praxis, Wissenschaft und Verbraucherschutz statt. Vor über fünfzig Teilnehmern wurden neue Erkenntnisse über den aktuellen Forschungsstand diskutiert. Dabei wurden die einzelnen Schritte vom Anbau über Ernte und Verkauf durch die Vortragenden beleuchtet. In den Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass Anbau- und die Erntebedingungen von zentraler Bedeutung für die Belastung mit diesen Substanzen sind.

Die toxikologische Bewertung dieser pflanzeneignen Verbindungen und somit mögliche Verzehrsempfehlungen für den Verbraucher erfordern sichere analytische Nachweisverfahren. Das Seminar belegte, dass diese Untersuchungsmethoden durch private Dienstleister und amtliche Untersuchungsstellen zur Verfügung stehen und durch die Wirtschaftsbeteiligten unmittelbar abgerufen werden können. Die für die Verbraucher wichtige Frage, wieviel Tassen Tee oder Löffel Honig ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen verzehrt werden können, lässt sich derzeit nicht eindeutig beantworten, da die Datenlage über diese pflanzeneignen Substanzen insbesondere in Tees unzureichend ist.

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Forderungen an die Wirtschaft: Kontinuierliche analytische Untersuchungen auf allen Ebenen.

Forderungen an die Wissenschaft: Weiterentwicklung der Analytik, Vertiefung des Kenntnisstandes zum toxikologischen Potenzial dieser Substanzen und Ableitung von wissenschaftlich begründeten Höchstmengen in den Lebensmitteln für einzelne Verbrauchergruppen.

Forderung an die Politik: Festschreibung von wissenschaftlich begründeten Höchstwerten.

Weitere Einzelheiten unter cg@institut-kirchhoff.de -oder Tel. 49 30 851028 123.

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