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BASF: Forschungsausgaben weiterhin konstant

Auch im Jahr 2010 plant die BASF, die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) auf dem Niveau der Vorjahre zu halten und strebt eine Zielmarke von insgesamt 1,38 Milliarden Euro an. Das bekräftigte Dr. Andreas Kreimeyer, Mitglied des Vorstands und Sprecher der Forschung, auf der Forschungspressekonferenz des Unternehmens in Ludwigshafen. Für das vergangene Jahr 2009 lagen die Forschungsaufwendungen der BASF bei ca. 1,4 Milliarden Euro und damit etwas über denen des Vorjahres 2008 (1,35 Milliarden Euro). "Nur mit einem kontinuierlichen Strom von Innovationen können wir Wettbewerbsvorteile konsequent nutzen und so organisches Wachstum über dem Markt erreichen. Kontinuität der Forschungsstrategie gilt daher für gute Zeiten, aber gerade auch für Krisenzeiten", begründete Kreimeyer das langfristige Engagement der BASF. Die BASF hat für die strategische Konzernforschung folgende fünf Wachstumscluster definiert: Pflanzenbiotechnologie, weiße (industrielle) Biotechnologie, Nanotechnologie, Energiemanagement und Rohstoffwandel. Vorgestellt wurden das Joint Innovation Lab am Standort Ludwigshafen, in dem das Gebiet der Organischen Elektronik vorangetrieben wird, die Forschungsinitiative an der Harvard University in den USA, die sich der Vermeidung von Biofilmen widmet und das Katalyse-Labor (CaRLa) an der Universität Heidelberg. Das Gemeinschaftslabor von BASF und der Universität Heidelberg ist in den vergangenen drei Jahren zu einer Anlaufstelle für Katalyseforscher aus aller Welt geworden. Während der ersten Förderperiode standen Projekte zur Suchforschung nach neuen Katalysatoren im Mittelpunkt, darunter die Entwicklung und Verbesserung von Katalysatoren zur kontrollierten Hydrierung von Enonen und für die Olefinmetathese.

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