Halbjahresbericht 2016/17

BRAIN auf Wachstumskurs 

Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG hat ihre Ergebnisse für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 veröffentlicht.

Demnach steigerte die BRAIN Gruppe ihre Gesamtleistung im Berichtszeitraum (01.10.2016 bis 31.03.2017) gegenüber der Vorjahresperiode um 3 % von 13,0 Mio. € auf 13,3 Mio. €. Diese Entwicklung war im Wesentlichen getrieben durch das starke Wachstum des BioScience Segments im zweiten Quartal. Die Umsatzerlöse der BRAIN Gruppe nahmen dabei von 11,2 Mio. € auf 12,1 Mio. € um 9 % zu. Das Halbjahres-EBIT verringerte sich von -5,3 Mio. € auf -5,6 Mio. €, hauptsächlich aufgrund nicht liquiditätswirksamer Sonderfaktoren aus dem ersten Quartal. Dabei lieferte das BioIndustrial Segment einen positiven EBIT-Beitrag von 0,2 Mio. €. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit entwickelte sich positiv und lag bei -2,3 Mio. € gegenüber -4,6 Mio. € in der Vorjahresperiode. „Nach dem verhaltenen Start im ersten Quartal 2016/17 haben wir starke Zahlen im zweiten Quartal geliefert. Besonders erfreulich ist die Entwicklung des BioScience Geschäfts mit der Erreichung vieler relevanter Meilensteinzahlungen. Doch auch die strategische Fokussierung des BioIndustrial Segments auf margenstärkere Produkte im Wachstumsmarkt Bioökonomie schreitet voran und zahlt sich zunehmend aus“, sagte Dr. Jürgen Eck, Vorstandsvorsitzender der BRAIN AG.

Das Segment BioScience steigerte die Gesamtleistung im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8 % auf 6,9 Mio. €. Der Anstieg reflektiert ein wachsendes Kooperationsgeschäft mit global agierenden Industriepartnern insbesondere der Spezialchemie und Nahrungsmittelindustrie sowie die Erreichung von Entwicklungsmeilensteinen.

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Das BioIndustrial Segment erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres eine Steigerung der Umsätze auf 6,7 Mio. € gegenüber 6,2 Mio. € im Vorjahreszeitraum (eine Steigerung um 7 %). Die stabile Gesamtleistung von 6,5 Mio. € im Vergleich zu 6,6 Mio. € im Vorjahreszeitraum ist hauptsächlich auf eine stärkere Bestandsverringerung zurückzuführen.

Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich im Vorjahresvergleich von -5,3 Mio. EUR auf -5,6 Mio. EUR, was im Wesentlichen aus Sondereffekten wie zum Beispiel dem Personalaufwand aus einem anteilsbasierten Vergütungsprogramm ohne Auswirkung auf Liquidität oder das Eigenkapital resultiert. Das um diese Sondereffekte bereinigte Halbjahres-EBIT der BRAIN Gruppe verbesserte sich von -3,3 Mio. € auf -2,9 Mio. €. Dies begründet sich in einer Verbesserung des bereinigten EBIT im zweiten Quartal des Geschäftsjahres auf -0,6 Mio. € gegenüber -2,4 Mio. € im Vorjahresquartal. 

Über BRAIN

Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt.

Das Geschäftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene - Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern. Die zweite Säule „BioIndustrial“ umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN.

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