News

Den Nanokosmos sichtbar machen

Um den Dingen auf den Grund zu gehen, benutzen Nano-Wissenschaftler spezielle Mikroskope. Manchmal passiert dabei Sonderbares. Urplötzlich verwandelt sich in den Detailansichten trockene Wissenschaft in atemberaubende Schönheit.

"Gefrorene Welle": Das Siegerbild des Wettbewerbs aus dem Vorjahr zeigt Polyelektrolyt-Multischichten, die in einer Aluminuiumoxid-Membran mit einem Porendurchmesser von 200 nm hergestellt wurden. Aufnahme im Rasterelektronenmikroskop. (Quelle: Prof. Marc Schneider, Universität des Saarlandes/NanoBioNet)

Um diese Schönheit sichtbar zu machen, veranstalten der NanoBioNet e. V., Nano- und Biotechnologienetzwerk mit Sitz in Saarbrücken, gemeinsam mit dem AGeNT-D, der Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie-Kompetenzzentren in Deutschland, und dem CeNTech Münster einen Fotowettbewerb. Dieser steht unter dem Motto "Nano sichtbar machen". Teilnehmen darf jeder, der in den Nanowissenschaften und -technologien tätig ist.

Martin Monzel, Geschäftsführer von NanoBioNet und Mitinitiator des Wettbewerbs: "Die Bilder, die wir aus der Nanowelt erwarten, sollen dem Betrachter die Schönheit der Welt unter dem Mikroskop, die mit dem bloßen Auge nicht zu entdecken ist, zeigen. Wenn das darüber hinaus noch dazu führt, ein vertieftes Verständnis für die Nanowissenschaften zu wecken, haben wir unser Ziel erreicht. Wir möchten, dass vor allem auch junge Wissenschaftler für ihre Forschungen werben, um eine der faszinierendsten Hochtechnologien der Gegenwart anschaulicher zu machen."

Einsendeschluss für die Arbeiten ist der 1. Juli 2011. Der Preis ist mit 1000 Euro für den ersten, 500 Euro für de zweiten und 250 Euro für den dritten Platz dotiert. Die Preisträger werden von einer Jury der drei Veranstalter ernannt und am 4. Oktober 2011 in Berlin prämiert. Bewertet werden die Fotos rein nach ästhetischen Gesichtspunkten, nicht nach ihrer Bedeutung für die wissenschaftliche Welt. Details zum Wettbewerb und zu den Teilnahmebedingungen findet man unter http://www.nanobionet.de.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Schnellster Feuchtebestimmer am Markt für Feuchte-/Feststoffgehalt

Der Feuchtebestimmer SMART 6 analysiert den Feuchtegehalt jeder Probe in nur 2 min. Ob nass oder trocken, Feststoff, Pulver oder Suspension – egal! Alle Probenarten werden dank der Kombination Mikrowelle/Halogen schnell und präzise bis zur Gewichtskonstanz getrocknet. Dank der Temperaturkontrolle sind die Messwerte vergleichbar zu den Standardmethoden.

mehr...
Anzeige
Anzeige

Schnelle automatisierte Lösemittel Extraktion

Das EDGE Extraktionssystem ist ein sequentielles System für die schnelle automatisierte Lösemittel-Extraktion. Damit werden unterschiedliche Proben schnell in nur 5 min. extrahiert. Die Extraktionen im EDGE werden unter Druck und bei erhöhten Temperaturen durchgeführt, was zu einer starken Beschleunigung der Reaktionskinetik führt.

Zum Highlight der Woche...

Forschungsprojekt "Nanofacil"

Enzyme resistenter machen

Ein Forschungsprojekt an der Jacobs University unter Leitung von Dr. Marcelo Fernandez-Lahore, Professor of Biochemical Engineering, soll zu einer Plattform für die erleichterte Weiterverarbeitung einer Vielzahl von biologischen Produkten führen.

mehr...