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DKFZ und Bayer im Kampf gegen Krebs

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und Bayer HealthCare (BHC) setzen ihre strategische Allianz nach den positiven Erfahrungen der letzten zwei Jahre für weitere drei Jahre fort. Ziel der Partnerschaft ist es, vielversprechende Forschungsergebnisse zu nutzen, um neue Arzneimittel gegen Krebs zu entwickeln. In die 2008 gegründete Kooperation investieren beide Partner insgesamt 10 Millionen Euro. Im Fokus dieser Zusammenarbeit steht die Suche nach Molekülen, Mechanismen und Modellen, die Impulse für die Entwicklung innovativer Therapien gegen Krebs geben können. Zudem arbeiten das DKFZ und BHC an neuartigen Diagnoseverfahren, die den individuellen Krankheits- und Therapieverlauf überwachen sowie den Behandlungserfolg vorhersagen können.

Mehrpolige, missgebildete Spindel einer Krebszelle. Bildquelle: DKFZ.

Bayer HealthCare und das Deutsche Krebsforschungszentrum können auf zwei erfolgreiche Jahre der Zusammenarbeit zurückblicken: Neun Projekte konnten gestartet werden, von denen eines bereits so weit fortgeschritten ist, dass es in das Substanzscreening überführt wurde, weitere stehen kurz davor. Über den Start, die Fortführung und die Steuerung von Projekten entscheiden beide Partner gemeinsam. Neuartige Ansatzpunkte für die Krebstherapie zu finden, steht im Mittelpunkt der Allianz. So sollen z.B. bei dem Projekt "Centrosomal Clustering" Substanzen entwickelt werden, die eine Fehlsteuerung bei der Zellteilung verhindern und so die Vermehrung von Tumorzellen unterbinden können.

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