Fluoreszenzmikroskopie und Maldi-MS (www.labo.de)
Stoffwechselprofile einzelner Zellen im Hochdurchsatz
Forschende vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben eine Methode vorgestellt, um Stoffwechselprofile einzelner Zellen zu erstellen.

Viren und Krebs – eine systematische Bestandsaufnahme
In mehr als 2 600 Tumorproben von Patienten mit 38 verschiedenen Krebsarten durchsuchten DKFZ-Wissenschaftler das Erbgut systematisch nach Spuren von Viren – und wurden in 13 Prozent der untersuchten Fälle fündig. Dabei entschlüsselten die Forscher auch Mechanismen, über die die Erreger krebsfördernde Mutationen im Erbgut auslösen.

Gábor Szász Preis für Andreas Fischer (www.labo.de)
Auszeichnung für Arbeiten zum Endothel
Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin hat den DKFZ-Wissenschaftler Andreas Fischer mit dem Gábor Szász Preis ausgezeichnet. Verliehen wurde ihm der Preis für seine Forschungsarbeit zum Stellenwert des Endothels in der Ausbreitung von Krebs.

Interaktionen von RNA mit zellulären Proteinen (www.labo.de)
Neue Sicht auf Protein-RNA-Netzwerke
Mit einer neuen Methode ist es möglich, die Zusammensetzung des gesamten RNA-Protein-Netzwerks der Zelle zu analysieren.

Darm-Stammzellforschung (www.labo.de)
Zuckerstoffwechsel steuert Darm-Regeneration
Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Universität Heidelberg haben bei Drosophila melanogaster eine überraschende Verbindung zwischen Zuckerstoffwechsel und Anpassung des Darmgewebes an den Ernährungszustand entdeckt. Sollte diese Entdeckung beim Menschen eine ähnliche Rolle spielen, könnten die aktuellen Ergebnisse auch eine medizinische Bedeutung gewinnen.
Von der Fliege bis zum Menschen (www.labo.de)
Schlüsselmolekül im Alterungsprozess
Jede Zelle und jeder Organismus altern früher oder später. Doch warum eigentlich? Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg konnten zeigen, dass ein Protein eine wichtige Rolle im Alterungsprozess spielt.

„Universal-Antikörper“ macht verschiedene Erreger unschädlich
Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben untersucht, wie es dem Immunsystem gelingt, Krankheitserreger in Schach zu halten. Dabei entdeckten die Forscher erstmals Antikörper, die nicht nur ein bestimmtes Bakterium, sondern verschiedene Mikroorganismen zugleich unschädlich machen können.

Immuntherapie direkt aus der Krebszelle
Bispezifische Antikörperfragmente, sogenannte BiTEs, verbinden T-Zellen mit den Tumorzellen und können dadurch den programmierten Zelltod der Krebszelle auslösen. Heidelberger Wissenschaftlern ist es jetzt gelungen, BiTEs durch die Krebszellen selbst produzieren lassen. Sie konnten so die Wirksamkeit steigern und das Verfahren sicherer machen.

Wie Krebszellen auf die Immunbremse drücken
Damit sich Krebszellen erfolgreich ausbreiten und vermehren können, müssen sie einen Weg finden, um der körpereigenen Abwehr zu entgehen. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) veröffentlichen nun eine Erklärung dafür, wie das bei der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL) gelingt.

Rätselhafte Genabschriften nach Krebstherapie
Medikamente, die in Tumorzellen epigenetische Veränderungen ausradieren sollen, kurbeln gleichzeitig die Produktion unzähliger mysteriöser Genabschriften an,

Makrophagen steuern die Gehirnentwicklung
Makrophagen steuern die Entwicklung von Nerven und Blutgefäßen im Gehirn. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Molekül CD95L.

Bildung neuer Nervenzellen (www.labo.de)
Peptid vermittelt das Lernen
Um sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen, produziert das Gehirn auch im Erwachsenenalter neue Nervenzellen. Diese jungen Neuronen sind zentral für die Gedächtnisbildung und das Lernen.

Biomarker für Krebs im Rachenraum
Eine steigende Zahl von Krebsfällen im Rachenraum gilt als Folge einer Infektion mit humanen Papillomviren. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum fanden nun heraus, dass ein Bluttest auf bestimmte Antikörper gegen HPV gefährdete Personen identifizieren kann.

DNA-Methylierung (www.labo.de)
Erbgutmarkierung sagt Sterblichkeit voraus
Methylmarkierungen am Erbgut regulieren die Aktivität unserer Gene und haben damit großen Einfluss auf Gesundheit und Krankheit.

Bildung von Krebsmetastasen (www.labo.de)
Umprogrammierte Blutgefäße erleichtern Ausbreitung
Um sich im Körper auszubreiten, nutzen Tumorzellen die Blutbahnen. Dazu müssen sie zunächst die Gefäßwand passieren. Wissenschaftler vom DKFZ und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Uni Heidelberg identifizierten nun einen Trick der Krebszellen.

Kohlenstoff-Ionen gegen Krebs (www.labo.de)
Präzisere Dosierung in der Ionenstrahl-Therapie
Physiker der PTB führen gemeinsam mit Heidelberger Kollegen genaue Strahlungsmessungen durch und schaffen so die Basis für eine exaktere Dosierung in der Krebstherapie.

Dreidimensionales Tumormodell (www.labo.de)
Die Vielfalt des Tumors in 3D
Jeder Tumor erhält bei seiner Entstehung ein spezifisches genetisches Profil, das sich für die personalisierte Krebstherapie nutzen lässt. Doch selbst innerhalb ein und desselben Tumors entwickeln sich Regionen mit unterschiedlicher genetischer Ausstattung.

Überschießende Immunreaktion wird ausgebremst (www.labo.de)
Immunsystem mit Zeitschaltuhr
Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg entdeckten einen bislang unbekannten Rückkopplungsmechanismus des menschlichen Immunsystems.

Krebsdiagnose aus dem Blut?
Kann eine einfache Blutprobe die invasive Entnahme von Tumorgewebe ersetzen? Können wenige Milliliter Blut sogar Mammographie und Darmspiegelung überflüssig machen? Was ist dran am Krebstest aus dem Blut, der Liquid Biopsy?

Für den Genbaukasten (www.labo.de)
Programmierbare Genschere
Der mit 50000 Euro dotierte Meyenburg-Preis 2016 geht an die Mikrobiologin Emmanuelle Charpentier vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin. Sie erhält die Auszeichnung für ihre bahnbrechenden Arbeiten zur Entwicklung einer programmierbaren "Genschere".

Personalisiertes Medikamenten-Screening (www.labo.de)
Krebstherapie mit Tumoren aus der Petrischale
Krebserkrankungen können durch unterschiedliche genetische Veränderungen des menschlichen Erbmaterials entstehen. Eine Herausforderung der Medizin besteht darin, für jeden Patienten eine auf diese genetischen Unterschiede zugeschnittene Behandlung zu finden.

Neuer Biomarker für Krebsimmuntherapie?
Der Ligand PD-L1 gehört zu den wichtigsten Zielstrukturen der Krebsimmuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren. Wissenschaftler des DKTK haben nun gezeigt, dass sich verschiedene Krebsarten in der Anzahl der PD-L1-Genkopien unterscheiden.

Stoffwechsel-Hemmer (www.labo.de)
Bremse für Leukämiezellen
Um sich ungehemmt teilen zu können, benötigen Krebszellen viel Energie. Wissenschaftler des Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) vom Universitätsklinikum München (LMU) haben herausgefunden, wie sich Leukämiezellen diese zusätzliche Energie verschaffen.

Rauchen während der Schwangerschaft (www.labo.de)
Spuren im Erbgut des Kindes gefunden
Wenn Mütter während der Schwangerschaft rauchen, beeinflussen sie damit nachhaltig die epigenetische Programmierung des Erbguts ihres noch ungeborenen Kindes. Das kann zu einem erhöhten Risiko von Lungenerkrankungen führen.

Neuropetid Oxytocin (www.labo.de)
„Kuschelhormon" und Neurotransmitter
Wissenschaftler aus der Schaller-Forschungsgruppe „Neuropeptide" (Deutsches Krebsforschungszentrum, CellNetworks und ZI Mannheim) identifizierten im Gehirn ein „Schmerz-Kontrollzentrum".
Molekulare Merkmale verraten neue Hirntumorarten
Ein internationales Team unter der Leitung von Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg hat eine Gruppe der so genannten primitiven Hirntumoren bei Kindern umfassend molekular analysiert.

Deutscher Krebspreis (www.labo.de)
Prof. Dr. Andreas von Deimling wird ausgezeichnet
Tumoren aufs Molekül genau diagnostizieren für eine individuell abgestimmte Krebstherapie: Der Heidelberger Neuropathologe erhält die Auszeichnung beim Deutschen Krebskongress für seine wegweisenden translationalen Forschungsarbeiten.

Mit Licht den Proteintransport aus dem Zellkern steuern
Mit Hilfe eines lichtempfindlichen pflanzlichen Proteins, das gentechnisch verändert wurde, lässt sich der Proteintransport aus dem Zellkern heraus durch Lichteinfluss kontrollieren.

Frühe Embryonalentwicklung (www.labo.de)
Krebsgen kontrolliert Stammzellen
Um ihre Jungen zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt zur Welt zu bringen, legen viele Tierarten bei der Entwicklung ihrer Embryonen eine Pause ein.

ERC Starting Grant für Stefan Gröschel
Mit seinen „Starting Grants" unterstützt der ERC exzellente Nachwuchswissenschaftler beim Aufbau einer unabhängigen Karriere. Stefan Gröschel konnte sich in der aktuellen Runde mit seiner Bewerbung durchsetzen.

Uneinheitliche Ergebnisse (www.labo.de)
Krebsgenom-Analysen standardisieren
Wenn verschiedene Labore beurteilen sollen, welche Bereiche im Erbgut von Krebszellen verändert sind, kommt es zu teilweise erheblichen Diskrepanzen. Dies fanden Wissenschaftler vom ICGC bei einem weltweiten Ringversuch heraus.
Nikotin und Gesundheit (www.labo.de)
Was macht E-Zigaretten und E-Shishas riskant?
Nikotin ist nicht harmlos, sondern toxisch und ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko - auch wenn es ohne die Giftstoffe des Tabakrauchs, beispielsweise über E-Zigaretten, aufgenommen wird.

Molekularbiologie (www.labo.de)
Überraschendes Signal steuert männliche Fruchtbarkeit
Spermienzellen reifen bei ihrer Passage durch den Nebenhoden aus und erlangen erst dabei die Fähigkeit, Eizellen zu befruchten. Wissenschaftler entdeckten nun, dass Signalmoleküle der Wnt-Familie diesen Reifungsprozess koordinieren.

Ein bösartiges Netzwerk macht Tumore resistent gegen Therapie
Glioblastome sind die bösartigsten unter den Hirntumoren. Ärzte und Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Uniklinikums Heidelberg beschreiben dass die Glioblastomzellen untereinander durch Zellfortsätze verbunden sind.

Neuer Modellorganismus für die Epigenetik (www.labo.de)
Ein Krebs zur Krebsforschung
Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum haben eine neue Tierart als Modellorganismus entdeckt: den Marmorkrebs. Alle Tiere weisen exakt das gleiche Erbgut auf und eignen sich daher für die epigenetische Forschung.

Als kommissarischer DKFZ-Vorstand bestätigt (www.labo.de)
Prof. Boutros folgt auf Wiestler
Professor Michael Boutros ist heute vom Kuratorium des DKFZ als kommissarischer wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) bestätigt worden.

Proteinaggregate (www.labo.de)
Wie menschliche Zellen Verklumpungen auflösen
Verklumpte Proteine können mit Hilfe zellulärer Reparatursysteme aufgelöst werden. Der Mechanismus, der in menschlichen Zellen beim Auflösen dieser Proteinaggregate zum Tragen kommt, ist jetzt von Wissenschaftlern entschlüsselt worden.

Das schnellste Nanoskop der Welt
Forscher um Stefan Hell am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben die Aufnahmegeschwindigkeit der hochauflösenden optischen STED-Nanoskopie extrem gesteigert.

Therapieverlauf gezielt steuern (www.labo.de)
Wie verändern sich Krebszellen?
Tumorzellen bestrahlen oder mit Medikamenten, die das Krebswachstum beeinflussen, behandeln - je nach Art des Lungenkrebses versprechen unterschiedliche Behandlungsmethoden den besten Erfolg.
Indikator für die Bösartigkeit von Prostatakrebs entdeckt
Ein neues Protein steht in direktem Zusammenhang mit der Bösartigkeit von Prostatakrebs. Damit erweist es sich als potenzieller Biomarker, wie ein internationales Team unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Universität Zürich zeigt.

Eiweiße hemmen, Krebswachstum verhindern (www.labo.de)
Vielversprechender Wirkstoff bei einer Form von Blutkrebs
Eine Studie unter Beteiligung der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg zeigt, dass ein Wirkstoff, der für andere Krebsformen bereits zugelassen ist, auch bei akuter myeloischer Leukämie wirksam ist und die Lebenserwartung der Patienten verlängert.
Boehringer-Ingelheim-Preis 2014 (www.labo.de)
99. und 100. Preisträger ausgezeichnet
Jubiläum beim Boehringer-Ingelheim-Preis: Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung zeichnete die Boehringer Ingelheim Stiftung am 12. November den 99. und den 100. Preisträger aus. In diesem Jahr erhalten die Biotechnologin Dr. rer. nat. Ute Distler vom Institut für Immunologie und die Medizinerin PD Dr. med. Julia Weinmann-Menke von der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz die traditionsreiche Auszeichnung.

Zusammenarbeit fortgesetzt (www.labo.de)
DKFZ und Bayer forschen gemeinsam
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und Bayer HealthCare haben ihre strategische Forschungsallianz über weitere fünf Jahre verlängert. Die beiden Partner arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam an der Entwicklung neuartiger Behandlungsoptionen für Krebspatienten.
RNA-Schalter als Sicherheitsfaktor (www.labo.de)
Virotherapie von Krebs
Krebs mit Viren zu bekämpfen - diese neue Therapieoption wird weltweit in klinischen Studien erprobt. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun, wie sich die Sicherheit dieses Verfahrens entscheidend verbessern lässt.
Erbgutveränderungen bei Krebs (www.labo.de)
X-Chromosom besonders betroffen
Gemeinsam mit internationalen Partnern entdeckten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg nun erstmals, dass sich bei verschiedenen Krebserkrankungen Erbgutveränderungen im inaktivierten X-Chromosom häufen: Es enthält bis zu viermal so viele Mutationen wie die übrigen Chromosomen.

DKFZ und Bayer im Kampf gegen Krebs
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und Bayer HealthCare (BHC) setzen ihre strategische Allianz nach den positiven Erfahrungen der letzten zwei Jahre für weitere drei Jahre fort. Ziel der Partnerschaft ist es, vielversprechende Forschungsergebnisse zu nutzen, um neue Arzneimittel gegen Krebs zu entwickeln. In die 2008 gegründete Kooperation investieren beide Partner insgesamt 10 Millionen Euro. Im Fokus dieser Zusammenarbeit steht die Suche nach Molekülen, Mechanismen und Modellen, die Impulse für die Entwicklung innovativer Therapien gegen Krebs geben können. Zudem arbeiten das DKFZ und BHC an neuartigen Diagnoseverfahren, die den individuellen Krankheits- und Therapieverlauf überwachen sowie den Behandlungserfolg vorhersagen können.
DKFZ mit Nationalem Sequenzierzentrum
Eine enge Kooperation mit dem amerikanischen Biotech-Unternehmen Life Technologies Corporation auf dem Gebiet der Hochdurchsatz-Sequenzierung gab jetzt das Deutsche Krebsforscungszentrum (DKFZ) bekannt. Die Partnerschaft begründet Deutschlands größte Sequenziereinheit und schafft gleichzeitig das erste Nationale Sequenzierzentrum in Europa, das sich intensiv der Systembiologie widmet.
Business-Preis für DKFZ-Ausgründung
Das junge Unternehmen PEPperPRINT hat den mit 30.000 Euro dotierten ersten Preis des Science4Life Wettbewerbs für Businesspläne 2009 erhalten. Die Gründung von PEPperPRINT basiert auf der Idee, Peptidchips mit einem Laserdrucker herzustellen.

