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Wissenschaftsforum „Evonik Meets Science"

Erstmals Friedrich-Bergius-Lecture verliehen

Evonik Industries hat erstmals die Friedrich-Bergius-Lecture verliehen. Sie ging für 2014 an Prof. Dr. Markus Antonietti, Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam.

Von links: Dr. Klaus Engel und Prof. Dr. Markus Antonietti.

Mit der Lecture gibt Evonik herausragenden Wissenschaftlern die Möglichkeit, zu wissenschaftlich relevanten Fragestellungen zu referieren. Antonietti gab den insgesamt etwa 200 Wissenschaftlern von namhaften deutschen Hochschulen sowie den Evonik-Forschern einen Einblick in seine Forschung zur Kolloid- und Grenzflächenchemie.

Die Friedrich-Bergius-Lecture soll künftig anlässlich des regelmäßig stattfindenden Wissenschaftsforums "Evonik Meets Science" vergeben werden. Friedrich Bergius erhielt 1931 gemeinsam mit Carl Bosch den Nobelpreis für Chemie. Von 1914 bis 1918 hatte er für eine der Vorgängergesellschaften von Evonik gearbeitet, zunächst als Forschungsleiter und ab 1916 als Vorstandsmitglied der Th. Goldschmidt AG. Seine Forschungen beeinflussen bis heute einen Teil der Chemie von Evonik.

Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik Industries, sagte: "Spitzenforschung in Deutschland ist wichtig und muss erhalten bleiben. Sie legt den Grundstein für technologischen Fortschritt sowie eine moderne industrielle Produktion und sichert somit Arbeitsplätze und Wohlstand." Für Evonik ist Spitzenforschung die Grundlage für Innovationen, die dem Spezialchemieunternehmen neue Geschäftsfelder eröffnen und die führenden Markt- und Technologiepositionen stärken.

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Chief Innovation Officer Dr. Peter Nagler sagte: "Innovationskraft und effiziente Forschung sind schon heute das Kennzeichen von Evonik. Diese Stärken bauen wir kontinuierlich aus: So öffnen wir uns in Forschung und Entwicklung noch stärker, um bei Trends und wissenschaftlichem Fortschritt weiterhin vorne dabei sein zu können." Unter dem Titel "Evonik Meets Science" sucht das Spezialchemieunternehmen regelmäßig den Dialog mit der Wissenschaft. Seit rund zehn Jahren veranstaltet Evonik dieses Wissenschaftsforum in Deutschland, China, Japan und den USA.

Neue Materialien als Triebfeder des technologischen Fortschritts

Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Wirtschaft und Hochschule am 16. und 17. September in Fulda standen neue Materialien. Im wissenschaftlichen Programm stellten Forscher von Evonik und Professoren neue Ergebnisse aus Kooperationsprojekten vor. Themen waren Komposite, Membrantechnologie, biobasierte Polymere und Organic Radical Batteries. Neue Materialien gehören nach Naglers Einschätzung zu den wesentlichen Innovationsfeldern von Evonik, die das Spezialchemieunternehmen entlang der globalen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz und Globalisierung identifiziert.

Nagler sagte: "Neue Materialien, die mit Hilfe der Spezialchemie entwickelt werden, können einen spürbaren Beitrag zu mehr Ressourceneffizienz und Klimaschutz sowie Gesundheit leisten: Beispielsweise besonders leichte Werkstoffe für Autos, Membranen, die in der Energieerzeugung eingesetzt werden, oder bioabbaubare Implantate für die Medizintechnik."

Materialien bilden seit jeher eine wesentliche Triebfeder für den technologischen Fortschritt. Nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gehen mehr als zwei Drittel aller technischen Neuerungen direkt oder indirekt auf neue Materialien zurück. Das gelte für fast alle Wirtschaftszweige und Bedarfsfelder.

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