News
FLIR-Infrarotkameras visualisieren Gaslecks
Bereits 2007 brachte Wärmebildkamera-Weltmarktführer FLIR die erste Infrarotkamera für die Visualisierung von unsichtbaren Gasen auf den Markt. Mittlerweile sind diese speziellen Kameras in vielen industriellen Bereichen unersetzliche Werkzeuge zur Ortung und zur bildlichen Darstellung von Gaslecks.
Die prämierte GasFindIR-Serie (kurz: GF-Serie) spielt z. B. eine bedeutende Rolle bei der Vermeidung von SF6-Gas, einem Klimakiller, der für die Atmosphäre 24000-mal schädlicher ist als CO2. Heute kommen diese Kameras neben ihren industriellen Einsatzmöglichkeiten aber auch bei Biogas-Anlagen zum Einsatz, wo sie dazu beitragen können, katastrophale Unfälle zu vermeiden.
Wie der BUND auf seiner Website schreibt (http://www.bund.net/themen_und_projekte/landwirtschaft/energie_vom_acker/biogas/), brauchen wir Biogas nach wie vor für die Energiewende. Die bestehenden Biogasanlagen in Deutschland produzieren bereits so viel Strom wie zwei durchschnittliche Atomkraftwerke. Aber diese Technologie besitzt auch Risiken: "Gärtanks explodieren, Gülle oder Gärreste laufen aus und vergiften Bäche - fast wöchentlich havarieren Biogasanlagen", wie 'Der Spiegel' schreibt (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87347265.html). Die Mehrzahl solcher Unfälle ist bei regelmäßigen Untersuchungen mit einer Kamera der GF-Serie von FLIR vermeidbar. Die FLIR GF320 ist eine speziell für die Gasvisualisierung entwickelte Infrarotkamera. Den Kern der Kamera bildet ein gekühlter Detektor, der sich durch besonders gute Performance und eine hohe Infrarotempfindlichkeit auszeichnet.
Die FLIR-Kameras für die Visualisierung von Gaslecks stellen austretende Gase visuell dar und zeigen dazu ein komplettes Bild des überwachten Bereiches an. Leckagen erscheinen so als Rauch im Sucher der Kamera oder auf dem LC-Display - der Anwender sieht so flüchtige Gasemissionen sofort. Das Bild wird in Echtzeit dargestellt und kann als Filmsequenz in der Kamera gespeichert werden - zur Dokumentation, Archivierung oder zum Versenden per E-Mail.










