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Mehr Raum für molekularbiologische Analysen und mehr

KWS investiert 20 Millionen Euro in Neubau für die Forschung

Pflanzenzüchtungs- und Saatgutspezialist KWS investiert rund 20 Millionen Euro in den Neubau eines zukunftsweisenden Labor- und Bürogebäudes am Firmensitz in Einbeck.

Fertigstellung des Forschungsneubaus im Frühjahr 2020 geplant: Hier in der Vorschau eine Ansicht des neuen Gebäudes von Osten her. © KWS

„Wir haben die Zahl unserer Züchtungsprogramme für neue und leistungsfähige Sorten immer weiter erhöht. Dabei wird die klassische Züchtung zunehmend durch Analyseschritte im Labor begleitet und beschleunigt. Zudem verfolgen wir neue Forschungsprojekte in der Präzisionszüchtung. Damit steigt auch der Bedarf für molekularbiologische Analysen. Dies alles wird in dem neuen Gebäude mit rund 100 Arbeitsplätzen besser möglich sein als zuvor“, sagte Léon Broers, im KWS Vorstand zuständig für die Forschung.

Das dreistöckige, äußerst energieeffiziente Gebäude soll im Frühjahr 2020 fertiggestellt werden und erhält eine teilweise begrünte Fassade. Die Labore sind modular aufgebaut und können  bei Bedarf zügig und unkompliziert an neue Aufgaben angepasst werden. Einziehen werden unter anderem Arbeitsgruppen der Zellbiologie, der Laborchemie und der molekularbiologischen Forschung.

Über die modernen Laborflächen hinaus werden die Mitarbeiter auch mehr Kommunikationsflächen für den abteilungsübergreifenden Austausch vorfinden als bisher. „Den freiwerdenden Platz in den übrigen Laborgebäuden werden wir ebenfalls neu gestalten, um den stetig wachsenden Anforderungen und Bedürfnissen gerecht zu werden“, sagte Broers. Dabei trägt KWS der immer engeren Verzahnung von Laborarbeit und rechnergestützter Analyse der Ergebnisse Rechnung.

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Als forschungsintensives Unternehmen hat KWS im vergangenen Geschäftsjahr (2017/18) fast 200 Millionen Euro für die eigene Forschung ausgegeben, rund 19 Prozent vom Umsatz. „Dank unserer Unabhängigkeit entscheiden wir alleine über unsere Investitionen und Forschungsausgaben. Dabei denken wir seit jeher in langen Zeiträumen: Es dauert etwa zehn Jahre, bis wir eine neue Sorte auf den Markt bringen“, sagte Broers. „Diesen langen Atem haben wir auch bei unseren Investitionen in die Wissenschaft. Der Neubau ist auch ein klares Bekenntnis zum Forschungsstandort Einbeck.“

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