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Gute Aussichten fürs Flüssigkristallgeschäft von Merck

Merck wird dank seiner einzigartigen Expertise im Bereich Flüssigkristalle (LCs) seine Führungsrolle als Anbieter von Materiallösungen für die Flachbildschirmindustrie noch viele Jahre halten können. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach immer neuen Trends wie größeren Bildschirmdiagonalen und neuen Features wird erwartet, dass die Gesamtoberfläche (km²) der produzierten Displays in den kommenden Jahren jährlich im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich wachsen wird. Nach Einschätzung von Marktexperten werden neue Eigenschaften wie Flexibilität und Transparenz dazu beitragen, dass der globale Markt sich bis 2030 auf über 300 Mrd. $ verdreifachen wird.

"Wir waren nicht nur die Pioniere der Branche, sondern haben durch unsere ständige Innovationsbereitschaft auch immer wieder neue Antworten in der Chemie gefunden, um den Bedürfnissen unserer Display-Kunden gerecht zu werden", sagte Bernd Reckmann, Mitglied der Geschäftsleitung bei Merck, im Rahmen einer Informationsveranstaltung für Investoren in Darmstadt. "Dadurch ist es uns gelungen, eine Spitzenposition aufzubauen, die ihresgleichen sucht."

Reckmann weiter: "Wir sind überzeugt davon, dass wir es bei den Flüssigkristallen mit einer 'lebendigen' Technologie zu tun haben, die mit Anwendungen wie etwa energieeffizienten LC-Fenstern, die die Sonneneinstrahlung bei Gebäuden automatisch regulieren können, auch in Zukunft neue Umsatzquellen bieten wird. Wir sind fest entschlossen, die Zukunft der Displaybranche weiter mitzugestalten und neue Anwendungen jenseits von Displays zu identifizieren, um die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Flüssigkristalle voll ausschöpfen zu können."

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Im Geschäftsjahr 2012 erzielte Performance Materials, die drittgrößte Sparte von Merck, Umsatzerlöse von rund 1,7 Mrd. Euro, wozu die Flüssigkristalle des Unternehmens einen Anteil von über 70 % beitrugen. In den vergangenen drei Jahren lag die jährliche Umsatzwachstumsrate der Sparte bei durchschnittlich über 7 %, mit anhaltend starken EBITDA-Margen vor Sondereinflüssen.

Merck verfügte vergangenes Jahr über einen Anteil von mehr als 60 % am weltweiten Flüssigkristallmarkt. Das Unternehmen geht davon aus, seine führende Position in der Branche auch weiterhin verteidigen zu können. Grund hierfür sind nicht nur die fortwährenden Innovationen des Unternehmens in einer schnelllebigen Branche, sondern auch der Reichtum an geistigem Eigentum - jedes Jahr kommen 100 neue LC-Patente hinzu - sowie die hohen Qualitätsstandards und die Kundennähe, die das Unternehmen zu einem bevorzugten Partner machen. Merck investiert seit über einem Jahrzehnt jährlich circa 10 % der Umsatzerlöse in die Forschung und Entwicklung und hat so sein Produktportfolio fortlaufend ausgeweitet. Im Geschäftsjahr 2012 wurden rund 75 % des Flüssigkristallumsatzes mit Produkten erzielt, die in den vergangenen drei Jahren am Markt eingeführt wurden.

Neben LCs für die Verwendung in Displays umfasst das Flüssigkristallgeschäft von Merck auch Materialien für organische Leuchtdioden (OLED) für Displays und Beleuchtungen und Leuchtstoffe für lichtemittierende Dioden (LED). Im OLED-Geschäft plant Merck, denselben strategischen Ansatz zur Wertschöpfung anzuwenden, der sich bereits bei den Flüssigkristallen als erfolgreich erwiesen hat. Ziel dabei ist, vom Materiallieferanten zum ganzheitlichen Lösungsanbieter für OLEDs zu avancieren. Laut Marktprognosen könnte sich der Anteil der OLEDs am gesamten Displaymarkt bis 2019 zwischen 10 % und 15 % bewegen.

"Obwohl davon auszugehen ist, dass Flüssigkristallbildschirme aufgrund der technologischen Neuerungen und des heutigen Preisniveaus auch über das Jahr 2020 hinaus den Markt für großflächige Displays dominieren werden, haben wir glücklicherweise schon vor vielen Jahren damit begonnen, in die OLED-Technologie zu investieren", sagte Matthias Zachert, Finanzvorstand von Merck. "Sollten OLED-Displays reif für den TV-Massenmarkt werden, sind wir gut aufgestellt, um von unserer starken Technologieposition zu profitieren und gleichzeitig einen Hedge für das Flüssigkristallgeschäft zu schaffen. Daher erwarten wir, dass das Displaygeschäft auf lange Sicht ein Werttreiber für Merck bleiben wird."

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