Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland
GWK beschließt Weiterförderung aller Konsortien der ersten Runde
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat am 4. Juli 2025 die Weiterförderung aller neun Konsortien der ersten Förderrunde der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) beschlossen. Die zweite Projektphase beginnt im Oktober – mit insgesamt rund 92 Millionen Euro, die Bund und Länder bis Ende 2028 bereitstellen.
Neun Konsortien erhalten grünes Licht
Gefördert werden in der zweiten Phase folgende Konsortien:
- DataPLANT
- GHGA
- KonsortSWD
- NFDI4Biodiversity
- NFDI4Cat
- NFDI4Chem
- NFDI4Culture
- NFDI4Health
- NFDI4ING
Die Konsortien durchlaufen regelmäßig Evaluationen durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Auf Grundlage dieser Bewertungen entscheiden Bund und Länder in der GWK über weitere Fördermaßnahmen – geregelt in der „Bund-Länder-Vereinbarung zu Aufbau und Förderung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur“.
„Ein starkes Signal für die Zukunft"
Für die NFDI ist die Weiterförderung aller neun Konsortien ein wichtiges und positives Signal. Sie stützt die gemeinsame Vision: „Daten als gemeinsames Gut für exzellente Forschung, organisiert durch die Wissenschaft in Deutschland.“ Darüber hinaus stärkt die Entscheidung die Zusammenarbeit innerhalb der NFDI als Dachorganisation für das Forschungsdatenmanagement über alle Disziplinen hinweg.
Prof. Dr. York Sure-Vetter, Direktor des NFDI-Vereins, zeigt sich erfreut über den Beschluss:
„Ich freue mich sehr, dass alle Fortsetzungsanträge in dieser Runde eine Förderung erhalten und der Aufbau von NFDI in die zweite Runde geht.“ Die Entscheidung der GWK stärke das gesamte Netzwerk: „So können wir die bewährte Zusammenarbeit mit den neun Konsortien im NFDI-Verein fortsetzen und in die Breite der Wissenschaft wirken.“
Quelle: Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)










