News

Innovation und Sicherheit

Die Nano-Branche boomt, Experten arbeiten unter Hochdruck an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Doch was muss hierbei im Hinblick auf mögliche Gesundheitsrisiken der neu entwickelten Nanomaterialien und -werkstoffe beachtet werden und welche gesetzlichen Regelungen gibt es hierzu?

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt hierüber im Rahmen einer zweistündigen Informationsveranstaltung Auskunft, die sich vor allem an Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Nano- und Mikrotechnologie in der Region richtet. Am Freitag, 7. Oktober, stehen Fragen zur Messung und Charakterisierung von Nanomaterialien im Mittelpunkt. Experten der BAuA informieren über die Gefährdungsbeurteilung bei der Arbeit mit Nanomaterialien, notwendige Maßnahmen zum Arbeitsschutz sowie Messungen an Arbeitsplätzen. Die kostenfreie Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr und findet in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund statt.

Seit 2005 leistet die BAuA mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten vielfältige Beiträge zur sicheren Arbeit mit Nanopartikeln. Annette Wilmes aus der Fachgruppe "Gefahrstoffmanagement" gibt einen kurzen Überblick über die Gefahrstoffverordnung und die Gefährungsbeurteilung beim Umgang mit Nanomaterialien.

Wie anhand dieser Gefährdungsbeurteilung konkrete Empfehlungen abgeleitet werden können, ist Thema des Beitrages von Dr. Miriam Baron aus der Fachgruppe "Gefahrstoffmanagement". Die BAuA erarbeitet auf verschiedenen Ebenen, etwa im Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) und gemeinsam mit dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) Handlungshilfen für den Umgang mit Nanomaterialien am Arbeitsplatz heraus.

Anzeige

Warum besondere Messgeräte und Messstrategien nötig sind, um Nanomaterialien am Arbeitsplatz auf die Spur zu kommen, erläutert Nico Dziurowitz aus der Fachgruppe "Wirkung von Gefahrstoffen". Außerdem stellt er Messergebnisse vor und diskutiert sie mit den Anwesenden.

Das Angebot ist Teil des Rahmenprogramms zur aktuellen Sonderausstellung "Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie", die derzeit in der DASA zu sehen ist. Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Ausrichtungen der Nanotechnologie, die Sicherheit von Nanomaterialien und die Auswirkung der neuen Techniken auf die Gesellschaft. Angesprochen sind Wissenschaftler und Unternehmer aus der Region, die mit Nanomaterialien arbeiten.

Eine Anmeldung zur Informationsveranstaltung für Start-Up-Unternehmen ist beim DASA-Besucherservice unter der Rufnummer 0231/9071-2645 erforderlich. Mehr zur Ausstellung: http://www.dasa-dortmund.de/dasa/nano

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Raman-Spektroskopie

Metrohm übernimmt B & W Tek

Die Metrohm AG aus Herisau, Schweiz, und B & W Tek aus Newark, Delaware, USA, haben die Akquisition von B & W Teks Spectroscopy Solution Business, B & W Tek LLC, sowie mehrerer ausländische Tochtergesellschaften bekannt gegeben.

mehr...

Pharma 4.0

Auszeichnung für Werum IT Solutions

Werum IT Solutions ist von APAC CIO Outlook als einer der „Top 10 Pharma & Life Science Solution Providers 2018“ ausgezeichnet worden. Der Preis wird an Unternehmen vergeben, die mit technologischen Weiterentwicklungen erfolgreich die...

mehr...
Anzeige