Komplementäre Methode zur Gentransfektion

Neue Technologie der Membranfusion

Die ibidi GmbH aus München führt Fuse-It-Reagenzien ein, eine komplementäre Methode zur Gentransfektion. Die neue Produktlinie verwendet Membranfusion als Methode, um verschiedenste Moleküle und Partikel in lebende Zellen einzubringen. Die Geschwindigkeit und Effizienz dieser Technik verkürzt viele Experimente von Tagen auf wenige Minuten.

Membranfusion mit ibidi’s Fuse-It Reagenzien.

Membranfusion ermöglicht es, effektiv verschiedene Klassen von Molekülen in die Zellmembran oder ins Zytoplasma einzuschleusen. Mit der Fuse-It-Produktlinie bietet ibidi, in Zusammenarbeit mit beniag GmbH, eine breite Palette spezifisch optimierter Produkte an, die auf den für verschiedene Anwendungen notwendigen Molekülklassen basieren, z.B. Farbstoffe, Proteine, Lipide, Beads.

Fuse-It liefert auch extrem schnelle Ergebnisse - innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten - unabhängig von Zelltyp, Zelldichte und Entwicklungsstatus.

Systematische Anpassungen der Liposomen-Zusammensetzung garantieren Fusionseffizienzen bis zu 100 %. Durch die sehr kurze Inkubationszeit bleibt das Zellverhalten nach dem Molekültransfer fast unverändert. Diese Vorteile machen Membranfusion zu einer starken Strategie für funktionelle Studien und therapeutische Ansätze in der Krebsforschung und Zellbiologie.

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"Zum ersten Mal ermöglicht Fuse-It den schnellen und effizienten Einbau von Proteinen und anderen Molekülen in Säugerzellen ohne die Notwendigkeit von genetischer Manipulation", erklärt Dr. Roman Zantl, Geschäftsführer der ibidi GmbH. "Wir sind sicher, dass diese effiziente Art des Molekültransfers in lebende Zellen das Arbeiten im experimentellen Zelllabor revolutionieren wird."

Die Aufnahme von kleinen liposomalen Trägern in die Plasmamembran von Säugerzellen ist die Idee hinter ibidi's Fuse-It-Produkten. Spezifische liposomale Träger können auf physikalisch-chemisch-gesteuertem Weg an die Plasmamembran binden und sofort mit ihr fusionieren. ibidi's neue Fuse-It-Reagenzien nutzen diesen Mechanismus sehr effizient und fusionieren mit der Oberfläche von Säugerzellen sofort nach Kontakt. Dadurch wird der Transfer von Molekülen mittels Membranfusion unabhängig von biologischen Prozessen wie Endozytose, Pinozytose oder spezifischer Rezeptorbindung.

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