Weiße LEDs

Merck und Tridonic schließen Lizenzvereinbarung ab

Das Darmstädter Pharma- und Chemieunternehmen Merck gab am 18. September bekannt, dass es mit der Tridonic Jennersdorf GmbH (Tridonic) eine Lizenzvereinbarung über den Einsatz von Silicat-Leuchtstoffen für Weißlicht-LEDs abgeschlossen hat.

Zusammen mit Toyoda Gosei Co. Ltd. (Japan), der Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH (Deutschland) und der Litec GbR (Deutschland) hält Tridonic Basispatente. Eingesetzt werden diese mit einer Technologie, die weißes Licht mittels blauer LEDs und neuartigen gelben Silicat-Leuchtstoffen generiert. Durch das Aufbringen der Silicat-Leuchtstoffe auf blaue LED-Chips können fertige weiße LEDs mit großer Genauigkeit und Helligkeit hergestellt werden. Zu den Hauptanwendungen gehören Hintergrundbeleuchtungen für Mobiltelefone, Laptops, GPS und andere kleine Displays, die heutzutage einen großen Anteil des weltweiten LED-Marktes ausmachen.

Tridonic gewährt Merck eine Materiallizenz für die Herstellung und Vermarktung der Silicat-Leuchtstoffe für die mögliche Verwendung in Weißlicht-LEDs. Durch diese Lizenzvereinbarung darf Merck Silicat-Leuchtstoffe für den Einsatz in weißen LEDs in vollem Umfang herstellen und auf den Markt bringen. Dadurch gehört Merck zum Kreis der Leuchtstoff-Hersteller mit einer Materiallizenz. Kunden von Merck können jetzt die unter der Tridonic-Lizenz hergestellten Leuchtstoffe erwerben.

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