Anionenchromatographie

Regelmäßiger Austausch des Suppressors muss nicht sein

Suppression spielt in der Anionenaustausch-Chromatographie und Leitfähigkeitsdetektion eine wichtige Rolle. Die Bestimmung von Anionen und organischen Säuren sind die häufigsten Applikationen. Metrohm stellt eine kleine Publikation vor, welche die wichtigsten theoretischen Aspekte und praktischen Vorteile zusammenfasst.

Suppression in der Anionenchromatographie.

Suppression

  • senkt die Hintergrundleitfähigkeit des Eluenten,
  • minimiert das Rauschen der Basislinie,
  • optimiert das Signal-Rausch-Verhältnis und
  • erhöht die Nachweisempfindlichkeit des Messsystems.

Nach wie vor ist das Metrohm Suppressor Modul (MSM) die effizienteste technische Losung, um Suppression für die praktische Anionenchromatographie nutzbar zu machen. Das MSM besteht aus einem kleinen, mit Kationenaustauscherharz gefüllten Rotor, der drei Kartuschen enthält. Während die erste Kartusche für die Suppression eingesetzt wird, erfolgt auf der zweiten automatisch der Regenerationsschritt. Die dritte Kartusche wird währenddessen automatisch gespült. Für jede Probe steht somit stets eine frisch regenerierte Suppressorkartusche zur Verfügung.

Die Vorteile des MSM sind deutlich:

  • Das hervorragende Signal-Rausch-Verhältnis ermöglicht Analysen von Anionen und organischen Säuren bis in den Ultraspurenbereich.
  • Nach dem Start des IC-Systems kann bereits eine halbe Stunde später mit der ersten Messung begonnen werden.
  • Ein Wechsel der Applikation ist jederzeit ohne Beeinträchtigung der Systemleistung möglich
  • Aufgrund der robusten Konstruktion sowie des Funktionsprinzips gewährt Metrohm 10 Jahre Herstellergarantie auf das MSM. De facto bedeutet dies, dass der Suppressor während der gesamten Lebensdauer des IC-Systems nicht ein einziges Mal ersetzt werden muss.
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