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Unabhängige Studie attestiert gentechnisch modifizierten Nahrungsmitteln gesundheitliche Unbedenklichkeit

Die Gemeinsame EU-Forschungsstelle, das europäische Joint Research Centre (JRC), fand in einer heute vorgestellten intensiven wissenschaftlichen Studie heraus, dass von gentechnisch veränderten Pflanzen keine Gefahren für die Gesundheit ausgehen. Der Wirtschaftsverband der Biotechnologie-Industrie, Bio Deutschland e.V., begrüßt die Ergebnisse, die bereits frühere Schlussfolgerungen anderer Studien bestätigen (beispielsweise von der Weltgesundheitsbehörde der UN (WHO) oder der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)). Peter Heinrich, Vorstandssprecher der BIO Deutschland, unterstreicht die Relevanz der jüngsten JRC-Studie, die Ende 2006 von einer Gruppe entschiedener Gentechnikgegner im Europa-Parlament in Auftrag gegeben wurde: "Wir hoffen stark, dass dies das zehnjährige de facto-Moratorium der EU bei der Zulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen in Europa kippt und wir uns endlich dieser vielversprechenden Technologie öffnen." Jens Katzek, Vorstandsmitglied der BIO Deutschland und Gentechnik-Experte sagt, es könnte nicht sein, dass der Rest der Welt von einer auch in Deutschland entwickelten Technik profitiert, während hiesige innovative Unternehmen keine Chance erhalten - und dies nur aufgrund von gezielt geschürtenirrationalen Ängsten. "Die Zulassung neuer innovativer Pflanzen wird in der EU seit Jahren immer wieder verzögert. Die JRC-Studie zeigt, dass hierfür allein politische Gründe eine Rolle spielen und nicht gesundheitliche Bedenken, wie man uns immer glauben machen will. Wir müssen endlich die Diskussion auf Basis wissenschaftlicher Ergebnisse und bereits in anderen Ländern gesammelter Erfahrungen führen", fügt Katzek hinzu und weist abschließend auf die seit mehr als zehn Jahren von Millionen Menschen weltweit konsumierten Mahlzeiten, die gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten - und das jegliche Fehlen gesundheitlicher Nachteile.

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