Vermessung des Quanten-VakuumsVerkehrsstau im Nichts
An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof. Dr. Alfred Leitenstorfer kann Abweichungen vom Grundzustand des leeren Raumes hervorrufen.
Detailansicht des Experiments zur Subzyklen-Quantenelektrodynamik. Rechts ist zwischen zwei Parabolspiegeln der dunkelrote Emitterkristall aus Galliumselenid zu sehen, in dem ein ultrakurzer Lichtimpuls eine lokale Änderung der Lichtgeschwindigkeit hervorruft und damit das Quanten-Vakuum quetscht. Nach links schließen sich ein Galliumantimonid-Filter und ein Siliciumspiegel an, mit dem die Abtastimpulse eingekoppelt werden. Ganz links befindet sich schließlich der gelbliche Silberthiogallat-Kristall zur Detektion der erzeugten Abweichungen vom Vakuum-Rauschen. Der hintere Parabolspiegel fokussiert sowohl den Abtaststrahl als auch die gequetschten Vakuumfelder in den Detektorkristall. Der vordere Parabolspiegel dient der Kollimation des Abtaststrahls, dessen Polarisationszustand nun Informationen über die Quantenfluktuationen des elektrischen Feldes im abgetasteten Raumzeit-Segment trägt.

