QuantensimulationMagnetismus besser verstehen
Einen neuen Ansatz zur Erforschung des Phänomens Magnetismus haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg entwickelt. Mithilfe von ultrakalten Atomen nahe dem absoluten Nullpunkt haben sie ein Modell präpariert, mit dem das Verhalten von Elektronen in einem Festkörper simuliert und somit magnetische Eigenschaften untersucht werden können.
Atome (dargestellt in grün und blau) sind in einer Falle aus Laserlicht (rot) gefangen, in welcher sie sich nur entlang einer Raumrichtung bewegen können. Die Atome können entweder nach oben (grün), oder nach unten (blau) ausgerichtet sein, ähnlich der Nadel in einem Kompass. Wenn die Atome nicht miteinander wechselwirken, können sie sich frei in der Falle bewegen (oberes Bild), dabei ist keine Ordnung zu erkennen.

