Levoglucosan mit IC bestimmen

Levoglucosan mit IC bestimmen

In den Wintermonaten wird mehr als die Hälfte der Luftverschmutzung durch Feinstaub verursacht, der durch die Verbrennung von Holz entsteht. Auch Anhydrozuckerverbindungen entstehen bei der Verbrennung von Biomasse. Levoglucosan dient hier als Tracer dieser Biomasseverbrennungsprozesse, da die Emission von Levoglucosan weitaus höher ist als die von Mamnosan oder Galactosan.

Die Hochleistungs-Anionen-Austauschchromatographie zur Bestimmung von Anhydrozuckerverbindungen ist wesentlich günstiger als die Massenspektrometrie und schneller als gaschromatographische Methoden, da die zeitaufwändige Derivatisierung wegfällt. Durch die isokratische Elution der Verbindungen kann die Methode sehr einfach durchgeführt werden. Auch die Trennung der Anhydrozuckerverbindungen von den Kohlenhydraten wie Arabitol, Mannitol und Glucose ist gegeben, so dass keine Querempfindlichkeit besteht. Die Nachweisgrenze von Levoglucosan und den anderen Anhydrozuckerverbindungen ist weniger als 5 ng/m3 Luft.

Die Metrohm IC Application Note zur neuen Methode finden Sie zum Download unter www.metrohm.de/Applikationen.

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