Prozessthermostat

Melanie Steinbeck,

Temperiertechnik mit natürlichem Kältemittel

Lauda stellt seinen ersten Prozessthermostaten vor, der mit dem natürlichen Kältemittel Kohlendioxid (R744) arbeitet. Das Gerät "Integral IN 2040 XTW" basiert auf dem Durchflussprinzip mit Kaltöl-Überlagerung. Es deckt einen Temperaturbereich von –45 bis +200 °C ab und erreicht eine Kälteleistung von 20,8 kW bei 20 °C Vorlauftemperatur.

© Lauda

Das Kältemittel CO₂ zeichnet sich durch ein niedriges Treibhauspotenzial (GWP = 1), Nichtbrennbarkeit sowie eine stabile Kälteleistung bei Temperaturen unter 20 °C aus. Ergänzt wird die Technik durch einen frequenzgeregelten Verdichter, der insbesondere im Teillastbetrieb zur Energieeinsparung beiträgt. Der Hersteller gibt eine Energieeinsparung von bis zu 50 Prozent im Vergleich zu F-Gas-basierten Geräten an.

Die elektronisch geregelte, magnetgekuppelte Pumpe erlaubt eine Anpassung des Volumenstroms an verschiedene Anforderungen – sowohl bei druckempfindlichen Verbrauchern als auch bei hohem hydraulischen Widerstand. Zudem ist das Gerät mit optionalen Schnittstellenmodulen für die Integration in Prozessleitsysteme ausstattbar und lässt sich via Webserver über PC oder Tablet bedienen.

Mit der Entwicklung des Integral IN 2040 XTW erweitert LAUDA sein Portfolio an Temperierlösungen mit natürlichen Kältemitteln, darunter neben CO₂ auch Propan (R290) und Ethan (R170).

Quelle: Lauda

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