Resistenzmechanismus von Bakterien entschlüsselt

Wissenschaftler fanden heraus, wie ein Bakterium sich des Wirkstoffs entledigt, und leisten damit einen Beitrag zur Erforschung von Resistenzen.
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Wissenschaftler fanden heraus, wie ein Bakterium sich des Wirkstoffs entledigt, und leisten damit einen Beitrag zur Erforschung von Resistenzen.

Forscherinnen und Forscher des KIT untersuchen im Verbundprojekt HyReKA die Verbreitung Antibiotika-resistenter Bakterien und bewerten Maßnahmen wie die Ultrafiltration, um sie effektiv aus dem aufbereiteten Abwasser zu entfernen.

Ein Forscherteam von der Medizinischer Fakultät Köln und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung kann multiresistente Krankenhauserreger innerhalb von 45 Minuten nachweisen.

Ein deutsch-schwedisches Forschungsteam hat ein bisher unbekanntes Prinzip aufgedeckt, das eine komplett neue und gleichzeitig höchst nachhaltige Antibiotika-Therapieform ermöglicht.

Tiergesundheit vs Verbraucherschutz
Die Menge der in der Tiermedizin abgegebenen Antibiotika in Deutschland ist im Jahr 2017 erneut etwas zurückgegangen.
Multiresistente Bakterien bekämpfen
Forscher der TU Berlin haben - zusammen mit einem Partner, der französischen Firma Deinove - eine neue Klasse von Lipopeptid-Antibiotika entdeckt, die vielversprechende Aktivitäten gegen multiresistente Bakterien aufweist.

Ein neuartiger Schnelltest gibt innerhalb von dreieinhalb Stunden Auskunft darüber, welches verfügbare Antibiotikum im konkreten Fall noch wirksam ist.

Im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen ist es Wissenschaftlern der Uni Graz in Kooperation mit internationalen Kollegen gelungen, einen antibakteriellen Wirkstoff aus menschlichen Substanzen zu erforschen und für die medizinische Anwendung vorzubereiten.
In der Bakteriengattung der Staphylokokken gibt es Vertreter, welche die Haut und Schleimhaut des Menschen als friedliche Mitbewohner besiedeln, aber auch solche, die zum Beispiel in Boden und Wasser vorkommen. Wie nun das Immunsystem zwischen potenziellen Krankheitserregern und friedlichen Mitbewohnern unterscheidet, wurde jetzt an der Universität Tübingen untersucht.
Das Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universität Zürich identifizierte 2016 einen multiresistenten Tuberkuloseerreger bei acht Flüchtlingen aus dem Horn von Afrika. Die Analysen lieferten den Anstoß für eine länderübergreifende Untersuchung und den Aufbau eines europaweiten Alarmsystems.