Mikrobe des Jahres 2023
Bacillus subtilis - Dieses mikrobielle Multitalent wurde von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) als Mikrobe dieses Jahres ausgewählt.
Artikel und Hintergründe zum Thema
Bacillus subtilis - Dieses mikrobielle Multitalent wurde von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) als Mikrobe dieses Jahres ausgewählt.

Unbekannte Mikroorganismen aufspüren
Ein Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat eine Matrix aus makroporösem elastomerem Silikonschaum in einen Chip eingebettet. Das Material wird mit den Mikroorganismen aus der Umgebung besiedelt, die dann für die weitere Forschung zur Verfügung stehen.

CRISPR-Cas-System eines Bakteriums
Das Bodenbakterium Pseudomonas oleovorans nutzt ein natürliches CRISPR-Cas-System. Eine Forschungsgruppe der Philipps-Universität Marburg hat einen bislang kaum beschriebenen Typus bakterieller CRISPR-Cas-Systeme charakterisiert.

Innerhalb des von der Fraunhofer-Gesellschaft in einem internen Programm geförderten Projektes „BioIntElekt“ sollten mithilfe von Bakterien Metalle mobilisiert werden. Am Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (Fraunhofer FEP) wurde dazu ein Verfahren zur Steigerung der mikrobiellen Erzlaugung (Biolaugung) entwickelt, das auf der Achema vorgestellt wird.

In einer umfangreichen bioinformatischen Analyse konnte ein internationales Forschungsteam zeigen, dass bisher nur drei Prozent des genetischen Potenzials für mikrobielle Naturstoffe entdeckt wurden.
Bakterien in Umwelt- und Industriewässern...

Aerosole von Viren wie SARS-CoV-2 und anderen Pathogenen befreien, das soll ein „Raumteiler“ aus UV-C-Strahlung möglich machen: Münchner Forschende des Universitätsklinikums und der TU München haben solch ein UV-C-System entwickelt.

Forschende der Universität Oldenburg und der Syddansk Universitet in Dänemark haben nachgewiesen, dass das Archaeon N. maritimus Sauerstoff produzieren kann.

Forschende aus der Mikrobiologie der Universität Kiel und von den Universitäten Amsterdam und München erklären anhand von Bildgebung und Modellierungen, warum Bakterienzellen nicht immer exponentiell wachsen.

Forscher des Karolinska Instituts, der Universität Umeå und der Universität Bonn haben eine Gruppe von Molekülen identifiziert, die eine antibakterielle Wirkung auch gegen zahlreiche antibiotika-resistente Bakterien haben.