
Katalytische Aktivität in COFs untersucht
Kovalente organische Gerüstverbindungen, sog. COFs (covalent organic frameworks), gelten als vielversprechende Katalysatoren, beispielsweise für die nachhaltige Produktion von Chemikalien und Brennstoffen.

Dr. Johannes Rebelein vom Max-Planck-Institut in Marburg charakterisierte ein bakterielles Enzym, das Kohlendioxid in Kohlenwasserstoffe umwandeln kann. Das könnte das Treibhausgas für die Herstellung von Chemikalien nutzbar machen. Für diese Entdeckung erhält Rebelein den Forschungspreis 2024 der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (kurz: VAAM).

Ein internationales Forscherteam hat einen neuen Mechanismus entwickelt, um Enzyme als Biokatalysatoren in Brennstoffzellen vor Sauerstoff zu schützen.

In der Natur bestehen Enzyme meist aus Eiweiß. In einer nicht allzu fernen Zukunft könnte das anders sein. Bochumer Forscher schildern in einem Review-Artikel derzeitige Erkenntnisse über Enzyme, aber auch eine Vision für die Zukunft: künstliche Biokatalysatoren, die nicht wie in der Natur aus Eiweiß, sondern aus DNA bestehen.

Menschen, Tiere und Pflanzen speichern Energie in Kohlenhydraten, zu denen zum Beispiel die pflanzliche Stärke zählt. Diese langkettigen Moleküle weisen eine komplexe, helixartige Struktur auf, die zum Abbau und zur Verwertung dieses energiereichen Stoffes entwunden werden muss.
Cyanobakterien können Biokatalysatoren...
Forschern der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es gelungen, mehrere industriell nutzbare Biokatalysatoren mithilfe von fotosynthetisch arbeitenden Mikroorganismen herzustellen.

Fotosynthetische Wasserspaltung
Künftig könnten sich viele Probleme der Energieversorgung nach dem Vorbild der Natur lösen lassen: In der Fotosynthese erzeugen Pflanzen sowie Algen und einige Bakterienarten mit der Energie des Sonnenlichts Zucker und andere energiereiche Substanzen.

Ein Schutzschirm gegen Sauerstoff
Bei der Entwicklung von Brennstoffzellen setzten Generationen von Wissenschaftlern und Ingenieuren auf Katalysatoren auf Edelmetallbasis. Sie sind zwar effizient und stabil, aber leider auch teuer und nur in geringen Mengen verfügbar.