Alltagsgegenstände als Datenspeicher

Ein Forscherteam mit ETH-Beteiligung kann mit einer neuen Methode beinahe beliebige Objekte zu Datenspeichern machen. Als Speichermedium dient DNA.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Ein Forscherteam mit ETH-Beteiligung kann mit einer neuen Methode beinahe beliebige Objekte zu Datenspeichern machen. Als Speichermedium dient DNA.

Bis zu 30 Prozent mehr Kapazität für...
Welche Veränderungen finden während der Synthese von Kathodenmaterialen für zukünftige Hochenergie-Lithium-Ionen-Akkus statt? Dies haben Forscherinnen und Forscher des KIT und kooperierender Einrichtungen untersucht. Gewonnen haben sie neue und wesentliche Erkenntnisse über Degradationsmechanismen, die zur Entwicklung von Akkus mit deutlich erhöhter Kapazität beitragen könnten.

Bioinspirierte Material- und Werkstoffe haben das Potenzial den deutschen Forschungs- und Technologiestandort in den nächsten Jahren maßgeblich zu prägen. Deutlich wird dies in einem Diskussionspapier, das im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts InnoBioMat jetzt veröffentlicht wurde.

2019 war ein schwieriges Jahr für die chemisch-pharmazeutische Industrie. Der Umsatz in Deutschlands drittgrößter Branche verringerte sich um 5 Prozent auf 193 Milliarden Euro, berichtet der Verband der Chemischen Industrie (VCI).
Das Archaeon Metallosphaera sedula kann außerirdisches Material aufnehmen und verarbeiten. Das zeigt ein internationales Team um Astrobiologin Tetyana Milojevic, die mikrobielle Fingerabdrücke auf dem Meteoritengestein untersucht. Die ForscherInnen kommen außerdem zum Schluss, dass M. sedula das Gestein von Meteoriten schneller besiedelt als jenes irdischen Ursprungs.

Chemiker der Universität Bayreuth haben ein nachhaltiges, preisgünstiges und zugleich hochleistungsfähiges Katalyseverfahren entwickelt: Es kommt ohne seltene Edelmetalle aus und ermöglicht die zielgenaue Herstellung vieler Feinchemikalien, Naturprodukte und medizinischer Wirkstoffe. Damit eröffnet sich ein Spektrum neuer Möglichkeiten, Industrieprozesse kostengünstiger und ressourcenschonend zu gestalten.

Mit 88 Einreichungen aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie, darunter vielen digitalen Lösungen, ist der Science4Life Businessplan-Wettbewerb erfolgreich in die neue Runde gestartet.

FCI fördert Bildung und Forschung
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) wird für die Förderung von Bildung junger Menschen im kommenden Jahr rund 12 Millionen Euro bereitstellen: unter anderem ca. 1 Million Euro für wissenschaftliche Nachwuchskräfte in der Grundlagenforschung und knapp 7 Millionen Euro für Stipendien. Etwa 3,1 Millionen Euro gehen an die „Schulpartnerschaft Chemie“.
Entwicklung neuer Wirkstoffmoleküle

Viele biologisch aktive Moleküle, darunter synthetische Medikamente, haben eine zentrale, stickstoffhaltige Struktur mit dreidimensionaler Form. Bisher gibt es jedoch kaum geeignete Methoden, um sie herzustellen – was es erschwert, neue Arzneimittel zu entdecken. Forscher der Uni Münster haben eine Methode entwickelt, um eine entsprechende Reaktion zu ermöglichen.

Funktioniert bei Gasen, Flüssigkeiten,...
Chirale Moleküle spielen eine wichtige Rolle in biologischen Prozessen und in der chemischen Synthese. Chemikern der ETH Zürich ist es gelungen, mit Hilfe von Ultrakurzzeit-Laserpulsen Änderungen der Chiralität während einer chemischen Reaktion in Echtzeit zu beobachten.