So was von bereit: Gehirnaktivität vor einem Bungee-Sprung

Tübinger Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, das sogenannte Bereitschaftspotential vor einem Bungee-Sprung aus 192 Metern Höhe zu messen.
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Tübinger Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, das sogenannte Bereitschaftspotential vor einem Bungee-Sprung aus 192 Metern Höhe zu messen.

Für kognitive Fähigkeiten braucht es nicht die komplexe Großhirnrinde der Säugetiere - wie man lange angenommen hat. Das kleine Vogelgehirn reicht völlig aus.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben erstmals gezeigt, dass ringförmige RNA Hirnfunktionen beeinflussen kann. Wenn ein RNA-Molekül namens Cdr1as aus dem Erbgut von Mäusen gelöscht wird, versagt der Reizfilter in ihrem Gehirn – ähnlich wie bei Patienten, die psychiatrische Leiden haben.

Der Körper lässt sich nicht täuschen: Großzügigkeit aus purem Selbstinteresse macht nicht glücklich.

Eine neue Methode könnte die Erforschung von Entwicklungsstörungen des Gehirns einen wichtigen Schritt voranbringen. Das zeigt eine aktuelle Studie an der Universität Bonn. Die Forscher untersuchten darin die Entstehung eines seltenen angeborenen Gehirndefekts.

Was unterscheidet uns vom Affen? Unter anderem das Gen ARHGAP11B. Es kommt nur beim Menschen vor und trägt vermutlich dazu bei, dass wir ein deutlich größeres Gehirn haben.

Fettmolekül stört Signalübertragung im Gehirn
Untersuchungen eines internationalen Forscherteams unter Federführung der Universität Bonn an Mäusen zeigen, dass das körpereigene Fettmolekül Sphingosin-1-phosphat (S1P) fatale Auswirkungen im Gehirn entfalten kann.

Live dabei sein, wenn Nervenzellen im Gehirn miteinander kommunizieren, das ist der Traum vieler Neurowissenschaftler. Eine neue Methode erlaubt es nun, die Aktivierung von größeren Nervenverbänden auch im Präklinischen Modell und in Echtzeit dreidimensional zu beobachten.

Reparaturprogramm für Nervenleitungen
Verletzungen des Rückenmarks können Lähmungen verursachen und die Gesundheit auch in anderer Weise dauerhaft beeinträchtigen, denn die geschädigten Nervenverbindungen wachsen nicht nach.

Wenn bei einem Unfall das Gehirn verletzt wird, weiten sich die Schäden in den Tagen danach noch aus. Dafür sind offenbar Blutgerinnsel verantwortlich, wie ein Forschungsteam der Uni Würzburg herausgefunden hat.