
Wie sich Proteine durch Wärme steuern lassen
Neue modulare Designstrategie ermöglicht temperaturgesteuerte Proteinschalter. Zelluläre Funktionen lassen sich präzise und nicht-invasiv regulieren.
Ein Forschungsteam der Universität Leipzig entdeckt den Rezeptor GPR133 als Schlüssel zur Knochenstärkung bei Osteoporose. Langfristiges Ziel ist die Entwicklung wirksamer Therapien gegen Osteoporose.

Immunzellen im Körper verfolgen
Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat ein Bildgebungsverfahren entwickelt, mit dem sich manipulierte Immunzellen im Körper sichtbar machen lassen. Ziel ist es, Zell- und Gentherapien sicherer zu gestalten.

Forschende identifizieren eine Gruppe von Nervenzellen, die durch Leptin das Essverhalten regulieren und Fettleibigkeit begünstigen – ein möglicher Ansatz für neue Therapien gegen Übergewicht.

Gene und Blutproteine im Kontext
Ein internationales Forschungsteam hat erstmals umfassend untersucht, wie sich der Proteingehalt im Blut von Kindern und Jugendlichen verändert – beeinflusst durch Alter, Geschlecht, Genetik und weitere Faktoren. Die Studie liefert Erkenntnisse zur Früherkennung von Krankheiten und zur Entwicklung personalisierter Diagnostik.

Neues Verfahren zur bildbasierten Genanalyse
Forschende am Paul Scherrer Institut (PSI) haben mit „Image2Reg“ eine KI entwickelt, die genetische Störungen allein anhand mikroskopischer Zellbilder erkennen kann. Das Verfahren verknüpft Bildanalyse mit molekularbiologischen Netzwerken.

Dr. Amber Hartman Scholz gewählt
Dr. Amber Hartman Scholz wurde als Vertreterin wissenschaftlicher Einrichtungen in den Lenkungsausschuss des Multilateralen Mechanismus für die faire und gerechte Aufteilung der Vorteile aus der Nutzung digitaler Sequenzinformationen gewählt.

Neue Perspektiven für die Krebsforschung
Forschende der ETH Zürich haben das komplexe Netzwerk aufgeschlüsselt, auf das Zellen bauen, um ihr Erbgut zu reparieren. Sie haben Tausende von genetischen Wechselwirkungen durchleuchtet. Und in Krebszellen neue Schwachstellen gefunden, die sich künftig vielleicht therapeutisch ausnutzen lassen.
Ausgestorbene Arten aus dem Labor?
Ein US-Unternehmen präsentiert genetisch veränderte Tiere. Angeblich wollen sie Schattenwölfe, eine seit 12 000 Jahre ausgestorbene Art, wiederbelebt haben. Doch Wissenschaftler sind skeptisch.

Soeren Schumacher ist Gründer und Geschäftsführer der Cryondo GmbH und stellvertretender Geschäftsführer des Medizinisch Genetischen Zentrums (MGZ) in München. Im Interview erzählt Schumacher, warum steigende Kosten manchmal sogar Innovationen antreiben, wie Long-Read-Sequencing neue diagnostische Ansätze ermöglicht und was Cryondo im Biotech-Cluster München plant. Außerdem gibt er spannende Einblicke in aktuelle Trends und verrät, wohin die Reise 2025 aus seiner Sicht gehen könnte.

Der Insektenschwund ist besorgniserregend. Verschwinden ganze Arten vollständig, oder nimmt die Individuenzahl innerhalb der Arten ab? Antworten liefert ein automatisierter Laborworkflow, den Biologinnen und Biologen entwickelt haben. Damit können sie nahezu in Echtzeit fast 2000 Proben aus sogenannten Malaisefallen parallel analysieren.