
Genabfolgen in der Evolution
Die Änderungen in der Anordnung von Genen im Genom haben eine wichtige Rolle in der Evolution gespielt, wie Biologen zeigen.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Die Änderungen in der Anordnung von Genen im Genom haben eine wichtige Rolle in der Evolution gespielt, wie Biologen zeigen.
Ein interdisziplinäres Forscherteam der Universitäten Göttingen, Mannheim, Michigan State und der TU München hat eine neuartige Methode zur Identifikation von Mustern in genetischen Daten entwickelt. Die Identifikation solcher Muster wird häufig genutzt, um das Verständnis der zugrundeliegenden genetischen Prozesse zu verbessern.
Mehr Kohlenstoff im Boden speichern

Forscher aus Österreich und den USA haben ein Gen identifiziert, das bestimmt, ob Wurzeln in die Tiefe oder oberflächlicher wachsen. So können sie nun Pflanzen entwickeln, deren Wurzelsysteme tiefer wachsen und so mehr Kohlenstoff speichern.
Verbessert die klinische Diagnostik

Neue Erkenntnisse von der TU Darmstadt sollen helfen, die klinische Diagnosestellung des bislang wenig bekannten Coffin-Siris-Syndroms zu verbessern. Auch Ansatzpunkte für eine Behandlung könnten aus der Forschung der WissenschaftlterInnen hervorgehen.
Synthese und Screening kombiniert

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des KIT vereinen Herstellung, Charakterisierung und Testen eines Wirkstoffkandidaten auf biologische Wirksamkeit auf einem Chip. Damit wollen sie den Weg zu erfolgversprechenden Wirkstoffen erheblich vereinfachen.

Göttinger Forscher klären einen Mechanismus, der Schäden durch verkürzte Proteine verhindert.
Tagung zur Genetik in Heidelberg
Aktuelle Forschungen im Bereich der modernen Genetik stehen im Mittelpunkt des COS-Symposiums, zu dem das Centre for Organismal Studies der Ruperto Carola am 6. und 7. Juni nach Heidelberg einlädt. Erwartet werden rund 250 Teilnehmer aus dem In- und Ausland.

Das Europäische Patentamt (EPA) gibt die Nominierung der spanischen Wissenschaftlerin und Hochschulprofessorin Margarita Salas Falgueras für den Europäischen Erfinderpreis 2019 bekannt. Sie ist einer der drei Finalisten in der Kategorie „Lebenswerk“. Damit wird ihre bahnbrechende Erfindung der schnellen und präzisen Vervielfältigung von Genbruchstücken gewürdigt.

Im Projekt „PotatoTools“ wollen Biologen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) Werkzeuge entwickeln, um gezielt bessere Kartoffelsorten zu züchten.

Ein internationales Forscherkonsortium unter federführender Beteiligung des Universitätsklinikums Bonn und der Universitäten Marburg und Basel hat in einer groß angelegten Studie 20 neue Gene in Zusammenhang mit der bipolaren Störung entdeckt. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Nature Genetics“ veröffentlicht.