
Materialforschung für die Energiewende
Kugelmühlen statt Lösungsmittel: Nanographene mit Mechanochemie
Chemiker Dr. Lars Borchardt und seinem Team an der TU Dresden ist ein entscheidender Durchbruch in der Synthese von Nanographenen gelungen.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Materialforschung für die Energiewende
Chemiker Dr. Lars Borchardt und seinem Team an der TU Dresden ist ein entscheidender Durchbruch in der Synthese von Nanographenen gelungen.

Der Mainzer Chemiker Prof. Dr. Klaus Müllen erhält Preis zusammen mit Prof. Dr. Xinliang Feng den Hamburger Wissenschaftspreis 2017 für Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Graphene.

Das Teilchen durchschlägt die hauchdünne Probe mit bis zu 450000 km/s, doch alles bleibt heil: So geschehen bei einem internationalen Wissenschaftler-Team, zu dem auch Prof. Dr. Marika Schleberger vom CENIDE der Uni Duisburg-Essen (UDE) gehört.

Erstmals ist es gelungen, funktionstüchtige OLED-Elektroden aus Graphen herzustellen. Das Verfahren wurde von Fraunhofer-Forschern gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung entwickelt.
Wieder einmal stellt sich heraus, dass Graphen ein ganz besonderes Material ist: Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Fritz Aumayr vom Institut für Angewandte Physik der TU Wien konnte nun zeigen, dass die Elektronen in Graphen extrem mobil sind und äußerst schnell reagieren.

Die Reibungseigenschaften des zweidimensionalen Kohlenstoffs Graphen haben Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit Forschern am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM sowie in China und den USA anhand von Simulationen untersucht.
Europäische Spitzenforschung zu Graphen
Eine einzige Lage von Kohlenstoffatomen, angeordnet in einem honigwaben-ähnlichen Gitter, bildet das dünnste und gleichzeitig stärkste Material, das Menschen je hergestellt haben: Graphen.
Graphen gilt unter Wissenschaftlern als Wundermaterial. Einem Forscherteam der TU München ist es nun gelungen, Graphen mit einer anderen chemisch bedeutsamen Gruppe, den Porphyrinen, zu verbinden. Die neuen Hybrid-Strukturen könnten in den Bereichen der molekularen Elektronik, Katalyse oder auch als Sensoren eingesetzt werden.
Elektronen offenbaren ihre Quanteneigenschaften, wenn man sie in engen Bereichen gefangen hält. Ein Forschungsteam mit TU Wien-Beteiligung baut solche Elektronen-Gefängnisse in Graphen.

Graphen gilt als eines der vielversprechendsten neuen Materialien. Es defektfrei und kostengünstig herzustellen, ist für Wissenschaftler weltweit jedoch nach wie vor eine große Herausforderung.