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Artikel und Hintergründe zum Thema

Hirnforschung

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Wendepunkt in der Konnektomik

Künstliche neuronale Netze helfen, das Gehirn zu kartieren

Wissenschaftler von Google AI und dem MPI für Neurobiologie haben ein auf künstlichen neuronalen Netzen basierendes Verfahren vorgestellt, das ganze Nervenzellen mit allen Bestandteilen und Verbindungen nahezu fehlerfrei aus einem Bilderstapel herausarbeiten kann. Dieser "Meilenstein in der automatischen Datenanalyse" könnte die Kartierung ganzer Gehirne, und damit langfristig auch deren Verständnis, in greifbare Nähe rücken.

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Nervenzellen sichtbar gemacht

Kartierung des Kleinhirns

Das menschliche Kleinhirn beherbergt auf 10 Prozent des Gehirnvolumens etwa 80 Prozent aller Nervenzellen – auf einen Kubikmillimeter können also über eine Million Nervenzellen entfallen. Ihre genauen Positionen und Nachbarschaftsbeziehungen sind bislang weitgehend unbekannt. Göttinger Wissenschaftler konnten nun etwa 1,8 Millionen Nervenzellen in der Kleinhirnrinde darstellen.

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Medikamentenentwicklung

Hirnsignale für Wirkstoff-Screening

Ein internationales Team unter Leitung von ETH-Forschenden hat eine Technik entwickelt, um den Effekt von Wirkstoffen am Gehirn mithilfe von elektrischen Hirnsignalen genauer zu beurteilen. Das könnte besonders in der frühen Entwicklungsphase von Medikamenten gegen Epilepsie von Nutzen sein.

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Spektrum für Forschung an Hirngewebe erweitert

Hirnforschung in der Petrischale

Ein neues Verfahren ermöglicht die Kultivierung menschlicher Gehirnschnitte in der Petrischale. Entwickelt wurde es am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und an der Universität Tübingen. Das neue Verfahren wird nach Einschätzung der Wissenschaftler die Möglichkeiten erweitern, Tests direkt an menschlichen Hirnzellen durchzuführen.

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