
Transportfunktion von Proteinen blockieren
Ein internationales Forscherteam zeigt, wie sich die Transportfunktion eines Membranproteins blockieren lässt.

„Blue Flame Award“ für Leipziger Labor
Die gemeinnützigen Organisation Addgene vergibt den Preis seit 2016 an Forschende, die mindestens ein Plasmid hinterlegt haben, das mehr als hundertmal verbreitet wurde. Plasmide sind kleine, ringförmige DNA-Stücke, die es erlauben, erwünschte Gene in Zellen zu importieren.
Forschungsteams der Universitäten Konstanz und Potsdam analysierten, wie Proteine zusammenarbeiten, um Zellen sowohl Anhaftung als auch Bewegung zu ermöglichen. Das Team um Prof. Dr. Christof Hauck, Zellbiologe am Fachbereich Biologie der Universität Konstanz, klärte gemeinsam mit Kolleg*innen der Universität Potsdam die Wechselwirkung zwischen Integrinen und dem Markerprotein Paxillin auf.

Eine Forschungsgruppe am Biozentrum der Universität Basel hat eine Methode entwickelt, mit der sich die Wege von Proteinen in die Zelle hinein verfolgen lassen. Dabei werden Proteine mit kleinsten Nanosensoren, sogenannten Nanobodies, markiert. Mit dieser Fußfessel lässt sich ihr Weg durch die Zelle live verfolgen.

Ein Team der TU München hat den Wirkmechanismus eines porenbildenden Bakterientoxins aufgeklärt. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen Krankheiten zu bekämpfen oder Pflanzen vor Schäden zu schützen.
Die Struktur- und Funktionsaufklärung von Membranproteinen ist von herausragender Bedeutung für die pharmazeutische und biotechnologische Forschung.
Biophysikalischer Schließmechanismus

An der TU Darmstadt ist ein überraschend einfacher Schließmechanismus für einen Kaliumkanal entdeckt worden. Die Erkenntnisse sind auch für die synthetische Biologie relevant, weil die Kaliumkanäle und ihr einfacher Schließmechanismus für die Konstruktion künstlicher Nanosensoren verwendet werden könnten.
Kein Zusammenhang zwischen Fläche und...

Physikern und Biologen ist es gelungen eine Methode zu entwickeln, mit der man die Kontaktfläche zwischen Bakterien und Oberflächen bestimmen kann.

Ein Team von Wissenschaftlern aus Jülich, Moskau und Grenoble hat zwei neue methodische Ansätze entwickelt, die sowohl die Kristallisierung als auch die spätere Strukturentschlüsselung wesentlich vereinfachen können.

Funktionsweise der Zellmembran
Neurotransmitter-Transporter gehören zu den begehrtesten Transportproteinen in der Forschung, kommt ihnen doch eine zentrale Rolle in der Signalverarbeitung im Gehirn zu.

Biophysiker, Biologen und Chemiker der Technischen Universität Kaiserslautern haben eine neue Art von Polymer/Lipid-Nanopartikeln entwickelt, mit denen Membranproteine im Reagenzglas und dennoch unter fast natürlichen Bedingungen untersucht werden können.