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Artikel und Hintergründe zum Thema

Mutationen

Gen-Editing

Selbstsüchtige Gene: Probleme des Gene-Drives mit Gen-Scheren identifiziert

Göttinger Forscher haben gezeigt, dass der Einsatz von Gen-Scheren zur Entstehung und Verbreitung von resistenten Genvarianten führen kann, die den Genantrieb (Gene-Drive) blockieren. Die Forscher interpretieren ihre Ergebnisse als Warnung vor zu hohen Erwartungen an die Technologie, aber auch als Entwarnung, da das Gefährdungspotenzial offenbar wesentlich geringer ist als befürchtet.

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Strukturbiologie

Huntingtin-Struktur entschlüsselt

Mutationen auf einem einzigen Gen, dem Huntingtin-Gen, sind die Ursache der Huntington-Krankheit. Jetzt haben Forscher mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie die dreidimensionale Struktur des gesunden menschlichen Huntingtin-Proteins entschlüsselt. Ein verbessertes Verständnis von Struktur und Funktion des Proteins könnte in Zukunft zur Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten beitragen.

 

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Evolution

Kein Gen ist eine Insel

Eine neue Studie von Calin Guet, Professor am Institut of Science and Technology Austria (IST Austria) und Magdalena Steinrück, PhD Studentin in Guets Gruppe, zeigt, dass die Nachbarschaft eines Gens mitentscheidend ist, ob und wie sich die Aktivität des Gens in der Evolution verändert.

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Schizophrenie

Genveränderungen beeinflussen Nervenzellen

Bei Schizophrenie-Patienten haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg zehn bisher unbekannte Genveränderungen (Mutationen) entdeckt. Das betroffene Gen liefert den Bauplan für ein Gerüstprotein, das so genannte SHANK2-Protein, das eine entscheidende Rolle bei der Signalweitergabe zwischen Nervenzellen spielt.

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Erbgutveränderungen bei Krebs

X-Chromosom besonders betroffen

Gemeinsam mit internationalen Partnern entdeckten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg nun erstmals, dass sich bei verschiedenen Krebserkrankungen Erbgutveränderungen im inaktivierten X-Chromosom häufen: Es enthält bis zu viermal so viele Mutationen wie die übrigen Chromosomen.

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