
Signalsysteme von Zellen erforschen
Mit rund 3 Mio. Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Homburger Wissenschaftler des neuen Centrums für Integrative Physiologie und Molekulare Medizin (CIPMM).
Artikel und Hintergründe zum Thema

Mit rund 3 Mio. Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Homburger Wissenschaftler des neuen Centrums für Integrative Physiologie und Molekulare Medizin (CIPMM).

Fress-Zellen als Krankheitsverstärker
Wissenschaftler der Universität Würzburg haben einen vielversprechenden Ansatz für eine Therapie gegen ein erblich bedingtes Nervenleiden entdeckt. Dabei greifen sie nicht auf gentherapeutische Maßnahmen zurück, sondern stoppen Fress-Zellen.

LMU-Forscher zeigen, wie sich die Sensitivität des Innenohres während einer Bewegung anpasst – die Voraussetzung, damit der Körper im Gleichgewicht bleibt.

Schlüsselmolekül gegen Neurodegeneration
Aktivierte Nervenzellen produzieren ein Schutzprotein gegen den Zelltod. Wie dieser Prozess abläuft und welche Elemente dabei eine entscheidende Rolle spielen, hat ein Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Hilmar Bading entschlüsselt.

Kontakte zwischen Nervenzellen
Gäben die geschätzt 100 Milliarden Nervenzellen des Gehirns sämtliche eingehenden Signale eins zu eins weiter, wäre keine Informationsverarbeitung mehr möglich und auch jede andere Hirnfunktion käme zum Erliegen.
Nervenzellen arbeiten im Gleichtakt

Wenn wir uns neue Dinge merken, arbeiten die Nervenzellen in bestimmten Gehirnzentren plötzlich im Gleichtakt. Hirnforscher der Universität Bonn haben nun aufgeklärt, wie es zu dieser Synchronisierung kommt.

LMU-Wissenschaftlern ist es gelungen, eine Serie von Molekülen zu entwickeln, mit denen Schmerzempfindungen lichtabhängig gesteuert werden können.
Nervenzellen und Blutgefäße durchziehen den Körper oft Seite an Seite. Das bemerkte schon der flämische Anatom Andreas Vesalius im 16. Jahrhundert.
Nervenzellen auf der Überholspur
Dopamin produzierende Neurone beeinflussen zahlreiche wichtige Gehirnfunktionen, und bei Erkrankungen wie Parkinson und Schizophrenie ist die Dopamin-Signalübertragung im Gehirn beeinträchtigt.
Chronische Überempfindlichkeit
Nervenzellen schützen sich nach einer Verletzung mit einem bestimmten Protein vor chronischer Überempfindlichkeit. Ist das Protein dagegen in zu geringer Menge vorhanden, lösen bereits harmlose Reize Schmerzen aus.