
Neues Verfahren zur Identifikation von Biomarkern
Biophysiker der Ruhr-Universität Bochum haben ein Verfahren etabliert, mit dem sie Biomarker zur Diagnose verschiedener Krebsarten identifizieren können.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Biophysiker der Ruhr-Universität Bochum haben ein Verfahren etabliert, mit dem sie Biomarker zur Diagnose verschiedener Krebsarten identifizieren können.

Eine steigende Zahl von Krebsfällen im Rachenraum gilt als Folge einer Infektion mit humanen Papillomviren. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum fanden nun heraus, dass ein Bluttest auf bestimmte Antikörper gegen HPV gefährdete Personen identifizieren kann.
Wenn Tumorsuppressorgene mutieren, können sie Tumoren nicht mehr effektiv am Wachstum hindern. Häufig wirken bei der Entstehung von Krebs verschiedene Veränderungen des Erbguts zusammen.
Seit einigen Jahren werden Metallverbindungen erfolgreich als Chemotherapeutika zur Bekämpfung bestimmter Krebsarten eingesetzt – am häufigsten Platinverbindungen.
Natürliche Killerzellen spielen eine zentrale Rolle beim Kampf des Immunsystems gegen infizierte oder tumorverursachende Zellen. Auf ihrer Suche zum Beispiel nach Krebszellen begegnen Killerzellen auch anderen Zell-Typen, insbesondere sogenannten unbeteiligten Zellen oder Zuschauerzellen.

Um sich im Körper auszubreiten, nutzen Tumorzellen die Blutbahnen. Dazu müssen sie zunächst die Gefäßwand passieren. Wissenschaftler vom DKFZ und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Uni Heidelberg identifizierten nun einen Trick der Krebszellen.

Schon eine niedrige Dosis des im Tabakrauch enthaltenen Karzinogens Benzpyren schädigt die DNA. Wie Wissenschaftler des Instituts für Toxikologie an der Universitätsmedizin Mainz nun erstmalig nachgewiesen haben.

Physiker der PTB führen gemeinsam mit Heidelberger Kollegen genaue Strahlungsmessungen durch und schaffen so die Basis für eine exaktere Dosierung in der Krebstherapie.
Molekulare Ernährungsphysiologie

Wenn es um ihre Forschungsergebnisse zu Zusammenhängen zwischen Ernährung und Krankheit geht, setzt Prof. Dr. Anna Patricia Kipp jedes Wort mit Bedacht. Denn die neue Professorin für Molekulare Ernährungsphysiologie der Universität Jena will zu große Hoffnungen auf eine rasche Prävention oder gar Heilung von (Darm)Krebs vermeiden.

Nashornweibchen leiden häufig an Tumoren in der Scheide oder der Gebärmutter. Diese erschweren es den Tieren, Nachwuchs zu bekommen. Erstmalig gelang es Forschern des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und der Veterinärmedizinischen Universität Wien, das Wachstum und die Neubildung dieser gutartigen Geschwulste mithilfe einer Impfung zu stoppen.