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Artikel und Hintergründe zum Thema

Physik

News

Nano-Diskussionsrunde gibt Denkanstöße

"Nano" ist eines der wichtigsten Schlüsselwörter für Wissenschaft und Wirtschaft im neuen Jahrtausend. Die Podiumsdiskussion "Chancen und Risiken der Nanotechnologie" greift dieses Thema am Donnerstag, 22. September, auf und beendet damit ihre wissenschaftliche Veranstaltungsreihe zur Ausstellung "Nano!" in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund.

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Geschäftsführer des FIZ CHEMIE wird Generalsekretär der IUPAC

1623 Chemieeinrichtungen in Industrie und Forschung aus 75 Mitgliedsländern gehören der 1919 gegründeten International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) an. Ab dem 1. Januar 2012 steht zum ersten Mal ein Deutscher als Generalsekretär an ihrer Spitze: Professor Dr. René Deplanque, Geschäftsführer des FIZ CHEMIE in Berlin, wurde am 4. August von den Delegierten der 46. Generalversammlung der IUPAC in San Juan, Puerto Rico, zum Nachfolger von Prof. Dr. David StC. Black, University of New South Wales Wales, Australien, gewählt.

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Vom Sand zur Solarzelle

Saure Texturierung multikristalliner Siliciumwafer in der Solarzellenfertigung

Über die Hälfte der derzeit installierten Solarmodule wird aus multikristallinem Silicium hergestellt. Multikristallin bedeutet, dass sich das Material aus vielen kleinen Kristallen mit teilweise sichtbaren Korngrenzen zusammensetzt. Wegen dieser Korngrenzen, aber auch aufgrund der geringen Reinheit des verwendeten Siliciums, werden in der Serienproduktion Zellwirkungsgrade von 14...18 % erreicht. Solarmodule aus multikristallinem Silicium sind wegen der preisgünstigeren und energiesparenderen Herstellung in der Anschaffung kostengünstiger und rentieren sich daher vergleichsweise früher als Solaranlagen basierend auf einkristallinem Silicium, die einen etwas höheren Wirkungsgrad besitzen.

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Neue Aufgabe für Ranga Yogeshwar – "M wie Mentor"

Ranga Yogeshwar ist neuer "Top 100"-Mentor: Der Wissenschaftler und bekannte Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar tritt die Nachfolge von Lothar Späth an, der bis dato das Gesicht der Wirtschaftsinitiative 'Top 100' war. Yogeshwar begleitet zukünftig also die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands.

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Nobelpreisträger zu Gast in Frankfurt

Vom 21. bis 25. August wird in der Goethe-Universität Frankfurt die EUROMAR 2011 stattfinden, die jährliche Tagung von Wissenschaftlern in Europa, die sich mit Magnetischer Resonanzspektroskopie befassen. Über 800 Teilnehmer werden zur Tagung erwartet, bei der die Fachgruppe Magnetische Resonanzspektroskopie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) auch ihre Jahrestagung abhalten wird. Die Organisatoren vom Biomolekularen Magnetresonanz Zentrum (BMRZ) der Goethe-Universität freuen sich über die Teilnahme vieler hochrangiger Chemiker, darunter zwei Nobelpreisträger.

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Sartorius weiht neues DKD-Labor ein

Sartorius, ein führender Labor- und Prozesstechnologie-Anbieter, hat gestern sein neues DKD-Kalibrierlabor für Masse und Gewichte am Standort Göttingen eingeweiht. Das Unternehmen investierte knapp 400000 Euro in das Labor, das Gewichtstücke kalibriert, die bei der Herstellung und Prüfung von Waagen eingesetzt werden. Beim Kalibrieren wird die Masse der Gewichtstücke mit internationalen Referenzgewichten verglichen und so exakt ermittelt. Kalibrierung ist zentraler Bestandteil des Qualitätsmanagements und gibt Kunden die Sicherheit, dass ihre Wägeinrichtungen zuverlässige, valide Messergebnisse liefern.

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Carl Zeiss Imaging System LSM 780 gewinnt Research & Development 100 Award 2011

Das LSM 780 von Carl Zeiss wurde mit dem Research & Development 100 Award 2011 ausgezeichnet. Es ist ein konfokales Laser-Scanning-Mikroskop, ausgestattet mit einem hochempfindlichen GaAsP-Detektor, innovativen Softwarefunktionen für Einzelmolekül-Imaging und High-Dynamic-Range-Imaging sowie einem 355-nm-CW-Laser. Der hochleistungsfähige Detektor mit fast verdoppelter Empfindlichkeit erlaubt es Forschern, Proben mit erhöhter Scanngeschwindigkeit und besserer Bildqualität abzubilden. Mehr als hundert führende BioScience-Labore weltweit nutzen die Vorteile der GaAsP-Technologie bereits.

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Immunologische Tests noch verlässlicher

Mit ELISAs (Enzyme-Linked Immunosorbent Assays) können sehr spezifisch und sehr empfindlich Antikörper erkannt werden, die der Körper bildet, um Viren oder Bakterien zu bekämpfen. Ein Problem bei der Auswertung von ELISAs ist nicht nur die Schätzung der Konzentration, sondern auch die Angabe der dazugehörigen Messunsicherheit. Jetzt ist in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ein statistisches Verfahren entwickelt worden, das die Auswertung deutlich zuverlässiger macht. Entwickelt am Beispiel eines Tests auf Interferon, lässt es sich generell für Konzentrationsbestimmungen durch ELISAs anwenden. Das Verfahren ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Clinical Chemistry and Laboratory Medicine veröffentlicht.

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Otto-Hahn-Preis 2011 an Manfred Reetz

Der mit 50000 Euro dotierte und gemeinsam von der Stadt Frankfurt, der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) getragene Otto-Hahn-Preis wird in diesem Jahr am 22. November in der Frankfurter Paulskirche an Professor Dr. Manfred Reetz, Direktor der Abteilung für Organische Synthese am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr, verliehen. Reetz gilt wegen seiner zahlreichen wichtigen Entwicklungen, die er in vielen Teilbereichen der Organischen Chemie anstieß, als einer der bedeutendsten deutschen Chemiker unserer Zeit und als international führender Vertreter des Fachs Organische Chemie. Herausragend sind seine Arbeiten insbesondere auf dem Gebiet der Katalyse. Er ist eine Forscherpersönlichkeit mit breitesten Interessen und unbändiger wissenschaftlicher Neugierde, ein wissenschaftlicher Visionär und zudem ein engagierter Mentor des wissenschaftlichen Nachwuchses.

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Europas modernstes Brennstoffinstitut eingeweiht

Wofür kann Braunkohle noch genutzt werden, außer zur Stromerzeugung? Wie kann man vermeiden, dass beim Verbrennen klimaschädliches Kohlendioxid entsteht? Welche Technologien brauchen wir, um uns für das Nach-Erdöl-Zeitalter zu rüsten? Nach Antworten auf solche Fragen wird künftig im Deutschen Brennstoffinstitut (DBI) Bergakademie an der TU Bergakademie Freiberg in Sachsen geforscht werden. Mit der Neugründung des DBI-Bergakademie soll an die lange Tradition des Deutschen Brennstoffinstituts in Freiberg angeknüpft werden.

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