Einzigartige mikroskopische Aufnahmen liefern neue Einblicke
Chemische Vorgänge in ungewöhnlichen, neuen Materialien direkt beobachten ist ein wissenschaftlicher Traum, den moderne Mikroskopieverfahren möglich machen.
Artikel und Hintergründe zum Thema
Chemische Vorgänge in ungewöhnlichen, neuen Materialien direkt beobachten ist ein wissenschaftlicher Traum, den moderne Mikroskopieverfahren möglich machen.
Schlechte Karten für die Raft-Hypothese

Einem lange umstrittenen Rätsel der Zellmembran kam man an der TU Wien auf die Spur: Die molekularen Flöße, sogenannte „Lipid Rafts“, die angeblich über die Membran der Zelle wandern, gibt es nicht.

Eine Wolke aus Quantenteilchen kann mehrere Temperaturen gleichzeitig aufweisen. Das zeigen Experimente, die im Rahmen eines gemeinsamen Projekts von Wissenschaftlern der Universität Heidelberg und der Technischen Universität Wien (Österreich) durchgeführt wurden.

Mit einzelnen Molekülen Informationen zu speichern und verarbeiten, um daraus kleinstmögliche Bausteine zu entwickeln, die sich selbstständig zu einem Schaltkreis zusammensetzen – daran arbeiten Wissenschaftler des HZDR und der Universität Konstanz.

Die Masse des Elementarteilchens Neutrino zu bestimmen, gehört zu den Hauptzielen einer neuen Forschergruppe, die mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Universität Heidelberg eingerichtet wird.

Verbundprojekt „Graphene Flagship“
Graphen gilt als „Wundermaterial" des 21. Jahrhunderts: Nur eine Kohlenstoffatomlage dick, dennoch leitfähig, zweihundertmal härter als Stahl, aber sechsmal so leicht.
Eine Bienenwabe ist ein sehr stabiles Gebilde, doch mit einem größeren Loch geht die Stabilität weitgehend verloren. Wie könnte eine Bienenwabe aussehen, die trotz Loch äußeren Kräften standhält?

SmarTest, das neue Konzept für die professionelle Schichtdickenmessung, benötigt nicht einmal mehr ein Messgerät, sondern nur noch einen der neuen Funksensoren von ElektroPhysik und die kostenlose Smartphone-App.

Messungen an der TU Wien zeigen: Eine Wolke aus Quantenteilchen kann mehrere Temperaturen gleichzeitig haben. Das Experiment liefert wichtige Einblicke in das Verhalten großer Quantensysteme.

Die Chemikerin Dr. Jia Tian hat ein Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Sie forscht seit 2014 insgesamt zwei Jahre am Institut für Physikalische Chemie der Uni Göttingen im Arbeitskreis von Prof. Dr. Vana an der Herstellung intelligenter Nanokomposite.