
Bakterien schützen sich gegen antibakterielle Plasmen
Plasmen werden unter anderem in der Wundbehandlung gegen Krankheitserreger eingesetzt, die gegen Antibiotika resistent sind. Doch Bakterien könnten sich wehren.

Eine aktuelle Studie widmet sich der Untersuchung antimikrobieller Resistenzgene in Lebensmitteln und Produktionsumgebungen in Europa.
Untersuchungen zum horizontalen Gentransfer
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten ein besonders stabiles Plasmid nachweisen, das in Deutschland für einen Großteil der bakteriellen Resistenzen gegen Antibiotika verschiedener Gruppen einschließlich der Carbapeneme verantwortlich ist. Dieses Plasmid kann nicht nur auf unterschiedliche Bakterien-Spezies übertragen werden, es ist auch noch über Jahre aktiv.

„Fangarme“ ermöglichen DNA-Transfer
Multiresistente pathogene Keime entstehen durch den Transfer von Resistenzgenen und Virulenzfaktoren von einem Bakterium auf ein anderes. Der wichtigste Mechanismus ist dabei der Transfer freier DNA ohne Zell-Zell-Kontakt.

Eine vielfältige und artenreiche Agrarlandschaft nützt auch den Landwirten. Und zwar nicht nur, weil es dort reichlich blütenbestäubende Insekten, krabbelnde Schädlingsbekämpfer und andere nützliche Helfer gibt.