
Ultraschnelle Kontrolle von Spinströmen durch Laserlicht
Ein internationales Team mit der Beteiligung Jülicher Wissenschaftler hat einen neuen Effekt entdeckt, mit dem sich Spinströme kontrolliert erzeugen und steuern lassen.
Magnete sind nicht überall gleich magnetisch, sondern zerfallen automatisch in kleinere Bereiche, sogenannte magnetische Domänen. Von besonderer Bedeutung sind die Wände zwischen den Domänen.

Thermoelektrische Effekte sind ein wesentlicher Baustein für die Konzeption und Weiterentwicklung neuartiger Prozesse zur Informationsverarbeitung.
Für die Datenverarbeitung von morgen

Im Zuge der rasant fortschreitenden Miniaturisierung steht die Datenverarbeitung mit Hilfe elektrischer Ströme vor zum Teil unlösbaren Herausforderungen. Eine Alternative für noch kompakteren Chips sind magnetische Spinwellen.

Physiker der Universität Regensburg und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben auf der Grundlage von Experimenten eine neue Theorie entwickelt, um die nicht-linearen Eigenschaften sogenannter Spinwellen bei kleinen Magnetfeldern besser beschreiben zu können.

Physiker der TU Kaiserslautern haben ein Verfahren für die Computer der Zukunft vorgestellt. Einem Team um die Professoren Hillebrands und von Freymann ist es gelungen, die magnetischen Eigenschaften eines Bauelements optisch zu steuern.
Die Zähmung der magnetischen Wirbel
Mit magnetischen Wirbelstrukturen, sogenannten Skyrmionen, könnte man sehr effizient Informationen speichern oder verarbeiten. Auch als Hochfrequenz-Bausteine könnten sie eingesetzt werden.
Das Projekt „QuantenMagnonics“ von Dr. Martin Weides am Physikalischen Institut des KIT befasst sich mit den dynamischen Prozessen im Innersten von Ferromagneten wie Eisen oder Kobalt.

Ein international besetztes Forschungsteam mit Wissenschaftlern des Forschungszentrums SLAC und der Universität Stanford (beide Kalifornien) und des Paul Scherrer Instituts hat ein neues, unerwartetes Verhalten in kupferbasierten Hochtemperatursupraleitern beobachtet.

Magnetische Version des Tscherenkov-Effekts...
Die Computer der Zukunft sollen schneller rechnen und weniger Energie verbrauchen. Möglich wird dies, wenn anstelle der Ladung von Elektronen ihr magnetisches Moment - der Spin - zur Datenverarbeitung genutzt wird.
Etwas anhalten, was größtmögliches Tempo besitzt und eigentlich nie stoppt – dies ist Darmstädter Physikern um Prof. Thomas Halfmann gelungen. Sie froren Lichtbewegung für mehr als eine Minute in einem Kristall ein und schafften es, so lange ein Bild zu speichern.