Tumorforschung mit Gehirn-Organoiden
Krebsentstehung in der Petrischale nachspielen

ForscherInnen aus Österreich haben ein Modellsystem für Hirntumoren entwickelt, um die Wirkung von Krebsgenen gezielt zu erforschen und Krebsmedikamente zu testen.
Artikel und Hintergründe zum Thema
Tumorforschung mit Gehirn-Organoiden

ForscherInnen aus Österreich haben ein Modellsystem für Hirntumoren entwickelt, um die Wirkung von Krebsgenen gezielt zu erforschen und Krebsmedikamente zu testen.

Der Kinderonkologe Kristian Pajtler vom „Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg“ (KiTZ) erhielt den mit 100 000 Dollar dotierten „2018 CERN Scientific Fellowship Award”.

Botenstoffe, die bei Fettleibigkeit ins Blut abgegeben werden, beeinflussen den Stoffwechsel von Brustkrebszellen, die dadurch aggressiver werden. Beteiligt ist das Enzym Acetyl-CoA-Carboxylase 1 (ACC1).

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat gemeinsam mit der Universität Heidelberg eine Stiftungsprofessur für Chromatin-Netzwerke ins Leben gerufen. Die neue Professur wird von CTS Eventim, einem der international führenden Ticketing- und Live Entertainment-Anbieter, finanziert.

Medikamente, die in Tumorzellen epigenetische Veränderungen ausradieren sollen, kurbeln gleichzeitig die Produktion unzähliger mysteriöser Genabschriften an,

Biophysiker der Ruhr-Universität Bochum haben ein Verfahren etabliert, mit dem sie Biomarker zur Diagnose verschiedener Krebsarten identifizieren können.
Wenn Tumorsuppressorgene mutieren, können sie Tumoren nicht mehr effektiv am Wachstum hindern. Häufig wirken bei der Entstehung von Krebs verschiedene Veränderungen des Erbguts zusammen.

Um sich im Körper auszubreiten, nutzen Tumorzellen die Blutbahnen. Dazu müssen sie zunächst die Gefäßwand passieren. Wissenschaftler vom DKFZ und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Uni Heidelberg identifizierten nun einen Trick der Krebszellen.

Schon eine niedrige Dosis des im Tabakrauch enthaltenen Karzinogens Benzpyren schädigt die DNA. Wie Wissenschaftler des Instituts für Toxikologie an der Universitätsmedizin Mainz nun erstmalig nachgewiesen haben.
Molekulare Ernährungsphysiologie

Wenn es um ihre Forschungsergebnisse zu Zusammenhängen zwischen Ernährung und Krankheit geht, setzt Prof. Dr. Anna Patricia Kipp jedes Wort mit Bedacht. Denn die neue Professorin für Molekulare Ernährungsphysiologie der Universität Jena will zu große Hoffnungen auf eine rasche Prävention oder gar Heilung von (Darm)Krebs vermeiden.