
Hantavirus-Infektionen - Einordnung aus...
Forschende der Universitätsmedizin Essen zu Hantaviren
Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen ordnen aktuelle Hantavirus-Fälle ein und geben einige Informationen zu Hantaviren.

Ein Forschungsteam der Universität Tübingen hat eine Methode entwickelt, mit der die Suche nach Viren, die multiresistente Krankheitserreger bekämpfen können, beschleunigt werden kann.
Zeckenstiche können schwere Erkrankungen wie Borreliose und FSME übertragen. Doch wer die Gewohnheiten der Tiere kennt, kann sich effektiv schützen.

Probenvorbereitung für die Diagnostik
Forschende der Universitäten Leipzig und Ulm haben eine Methode entwickelt, um Partikel des HIV (Human Immunodeficiency Virus) leichter aus Proben zu isolieren, was auch für die Diagnostik hilfreich sein könnte.

Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Christina Karsten (Universität Duisburg-Essen/ Universitätsklinikum Essen) und Prof. Dr. Stefan Pöhlmann (Deutsches Primatenzentrum) hat herausgefunden, dass die Art der Zellen, in denen ein Virus entsteht, die Infektionsfähigkeit des Virus beeinflussen kann.
Nukleinsäuresequenzierung aus Wasserproben
Umfassende Metagenom-Sequenzierungen des Berliner Abwassers über 17 Monate zeigen, dass man so die Ausbreitung von Krankheitserregern überwachen und Ausbrüche vorhersagen kann. Das Forschungsteam fand in dieser Studie zudem Hinweise auf zahlreiche neuartige Viren.
Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig führt einen von sieben neuen WissenschaftsCampi.

Vom Meer über die Luft in den Niederschlag
Mikroben bewegen sich zwischen den marinen und den atmosphärischen Ökosystemen, also Meer sowie Luft und Niederschlägen, hin und her. Forschungsteams haben hierzu Untersuchungen in verschiedenen Ökosystemen durchgeführt.

Für die virologische Forschung der Ulmer Universitätsmedizin wird ein Sicherheitslabor der Schutzstufe 3 errichtet. Dort werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler SARS-CoV-2 und andere Erreger wie Influenza- und HI-Viren erforschen.

Pockenviren sind dafür bekannt, dass sie in der Umgebung sehr lange infektiös bleiben können. Eine Studie der Abteilung Molekulare und Medizinische Virologie der Ruhr-Universität Bochum hat gezeigt, dass es dabei auf die Temperatur ankommt.

Aerosole von Viren wie SARS-CoV-2 und anderen Pathogenen befreien, das soll ein „Raumteiler“ aus UV-C-Strahlung möglich machen: Münchner Forschende des Universitätsklinikums und der TU München haben solch ein UV-C-System entwickelt.